Protokoll (kein Wortprotokoll!) der Marina Kassel 2018.1

Samstag, 27.01.2018 Tag 1, Beginn: 10:11 Uhr

Begrüßung durch Astrid Semm, stellv. polGF Bund

Carsten Sawosch, 1 V. Bund begrüßt die Anwesenden und verabschiedet sich, um am Vormittag an der Trauerfeier von Michael Kittlaus teilzunehmen.

Vorstellungsrunde der Anwesenden

10:20 Uhr

Zusammenarbeit Landesverbände und Bundesverband

Wie können wir die Zusammenarbeit konstruktiv gestalten?

Kommunikationswege

Wie können wir dafür sorgen, dass Informationen alle erreichen, die sie brauchen?

Astrid:

Unterschiedliche Bundesländer haben unterschiedliche Schwerpunkte und unterschiedliche Probleme –> unterschiedliche Perspektiven z.B. Flächenland vs. Stadtstaat sowie unterschiedliche Möglichkeiten

Redebeiträge aus der Versammlung (Plenum):

Gibt es einen konstruktiven Vorschlag seitens des Bundes?

Astrid: Nein. Denn wir (BuVo) schreiben den LVs das nicht vor – das muss gemeinsam erarbeitet werden und wie können sich die LVs untereinander helfen, Dinge kopieren etc.

Verständnis für die Zurückhaltung seitens des Bundes, grundsätzlich läuft die Kommunikation immer in zwei Richtungen

Problematik, dass dieses Thema ergebnisoffen angesprochen wird. Besser wäre die Frage, was denn der Bund will.

Wildwuchs der Kommunikationskanäle: verschiedene technische Plattformen, verschiedene Gruppenzusammensetzung –> häufig wird aneinander vorbei“kommuniziert“

Verständnis für die Zurückhaltung des Bundes, da sofort auf allen möglichen Kanälen darüber „diskutiert“ wird 🙁 Oftmals wird nicht über die Konsequenzen des öffentlich Geäußerten im Vorfeld nachgedacht – welche Wirkung hat das auf das Gegenüber und die weitere Öffentlichkeit?

Empfehlung von Kommunikationstraining – Kommunikationstheorie, Verweis auf Vorbildfunktion

Wenn es soviele Kanäle gibt, können doch alle miteinander kommunizieren – was genau ist der Punkt, um den es geht?

Astrid: Informationen laufen aufgrund der unterschiedlichen Kanäle aneinander vorbei, landen nicht beim richtigen Empfänger etc.

Wofür brauchen wir Kommunikation und was wollen wir damit erreichen? Wenn wir die Sache von der Seite anpacken, stellen wir vielleicht fest, das nicht jedes Tool für alle gut und nützlich sind.

Teamgedanke fehlt – ein Team „Piratenpartei“ – Vorstände haben für Organisation und Struktur zu sorgen

Wir sind in einem Grundproblem dieser Partei verhaftet: wenn mir Deine Meinung nicht gefällt, dann hab ich halt meine eigene.

Leaks aus internen Gruppen nach „draußen“ zerstören das Vertrauen. Kaum macht man Fehler, wird draufgehauen, es an die Öffentlichkeit gebracht – wie soll da Vertrauen überhaupt wachsen und man keine Angst hat Fehler zu machen?

Astrid: Vertrauenspersonen sucht man sich dann, unabhängig von Gruppenzugehörigkeiten

Es mangelt an der Bereitschaft, Mehrheitslinien zu vertreten. Vielmehr wird häufig sofort nach einer Entscheidung gegen die eigene Position ein oft öffentlicher Kampf ausgetragen.

Wenn die LVs beim Bund von ihren Sorgen erzählen, heißt es: „Es ist ja alles nicht so schlimm“ oder man wartet lange auf Antworten. Wenn der Bund von den Ländern Vertrauen haben will, dann sollte er auch zuhören, denn es braucht auch eine Rückkopplung

Astrid: „Zuhören“ zieht der BuVo für sich aus dieser Rückmeldung

Astrid: Thema Aktivitäten und Aktivitäten verstärken durch den Bund geht eingeschränkt

Mehr direkte Kommunikation sowie auch größere Gruppen

Mehr RL-Treffen tun einer Gruppe grundsätzlich gut und Dinge können direkt geklärt werden. Was vermisst wird ist die Kommunikation der Länder untereinander.

Man blickt nicht mehr durch, wer bzw. welche Gruppe noch aktiv ist, was machen sie gerade. Und wann macht der Bund mal etwas – es fehlt die gegenseitige Unterstützung

Thema bereits seit langem aktuell und wir diskutieren das zum xten Mal. Wir wechseln die Vorstände wie Unterwäsche. Wer Kommunikation nicht kann, sollte sich überlegen, ob er überhaupt Politik machen kann – das ist ein Bestandteil

Astrid: Wir müssen uns endlich auf etwas einigen und dies schriftlich festhalten – keine Beschlüsse. Aber es festhalten.

Werbung für PolGF-und Marina-Mumble – dort erhält man Informationen. Wege sind da. Man muss sie halt nutzen.

Strategieplanung: Jeder Plan verliert bei Erstkontakt mit der Realität. Jedes Konzept hat Gegner. Daher muss man sich auch dafür einen Plan machen und im Vorfeld bereits Gegenargumente parat haben.

Astrid: Jürgen soll Grafiken machen

Berichte an andere Piraten, Gliederungen kommen scheinbar nicht an, als wenn sie nur für das Protokoll berichtet werden.

Astrid: Das Gefühl habe ich oft auch, vor allem wenn ich nach Fragen frage und nichts kommt.

Meine Vorgänger haben danach gelebt, dass es nicht interessiert was die Bund macht, sondern nur der LV und die kommunale Arbeit. Die Bundespartei interessiert sich ja sowieso nicht für uns.

Astrid: Es geht sehr vieles, aber wir müssen es wissen.

Weitergegeben werden Aktionen von LV an LV. Durch die Protokolle kann man von anderen Aktionen etc. erfahren. Wenn man es schon ein paar Jahre macht, weiss man, dass nicht so viel nachgefragt wird.

Wechselnde Vorstände sind teilweise ein Problem. Grundsätzlich hat man das Gefühl, Dinge werden zum ersten Mal getan – z.B. Wahlkampf – es ist, als wenn die Partei erst letzte Woche gegründet wurde. Als Neugewählter finde ich keine Infos, keine Daten – es gibt keine zentrale Ablage – bestimmte Dienstleistungen und Strukturen sollten vom Bund vorgegeben/vorgehalten werden, damit neu gewählte nicht jedes Mal von Vorne anfangen muss

A: Der Bund kann die LVs nicht verpflichten, bestimmte Strukturen etc. zu nutzen.

Wenn es leicht zu händeln ist, wird eine Verpflichtung auch nicht nötig sein, nicht wahr Tobias 😉

Fast alle LVs haben Ressourcenprobleme. Warum bündelt man da nicht beim Bund ähnlich der Mitgliederverwaltung auf Bundesebene?

11:07 Uhr

Ideen wie man Dinge besser machen kann:

Bund sollte über Dinge/Aktionen nachdenken, ausarbeiten und bei den Lvs nachfragen, ob sie es nicht mittragen wollen.

Außerdem weniger Berichte, es ist zuviel Input

Sind die LVs tatsächlich autark?

Warum macht das jeder LV einzeln – Beim Bund kostet es das doppelte

Kann der Bund nicht etwas vorgeben? – Man könnte sich auf gewisse Kanäle, Infoausstausch, einigen bzw. freiwillig verpflichten.

Astrid: Frage an die Versammlung:

Wollen wir das hier machen?

Vorbereitung erfolgt über Michele Marsching

Leute sollten nicht anderen vor den Koffer scheißen und dann erwarten, dass sie mitziehen.

Pläne müssen auch erklärt werden – viel Austausch, damit Dinge verstanden und ziehen werden – wir brauchen mehr Austausch, auch weil viele nicht verstehen, was überhaupt passiert.

Vorstand hat Plan, reitet los und es folgen nur noch weniger – Vorstand ist ausgebrannt – bringt uns nicht weiter und die erste Reihe (1V.) wird ständig ausgetauscht – Menschen müssen mitgenommen werden, Übergaben bei Vorstandswechsel, Wissen weitergeben! Die Gedanken wurden erkannt.

Es ist 11:21 das Protokoll denkt an Pause

11:22 Telepathische Astrid verkündet Pause (solange bis jeder einen Kaffee hat 😉

11:39 Uhr

Wiedereintritt in die Diskussion

Hessentrojaner Bericht von Michael Weber

Kreativpassiv ist weggebrochen. -fehlen uns. Müssen trotzdem politisch aktiv werden. Daher haben wir in Hessen versucht, mit anderen Organisation zusammenarbeiten.

Wir sind nicht die Einzigen, die Interesse an digitalen Themen haben – wir haben Leute verloren – daher müssen wir versuchen, diese zurückbekommen

Anlass: Änderung des Hessischen Verfassungs-schutzgesetzes durch die schwarz-grüne Landesregierung soll Schnüffeleien per „Trojaner“ erlauben

NGOs angeschrieben und zur Zusammenarbeit eingeladen

Wir haben ein Ziel – andere auch – das müssen wir gemeinsam angehen. 20 NGOs, 2 Parteien – gemeinsame Erklärung – Socialmedia und an die Presse gegeben.

Die Herausarbeitung von gemeinsamen Interessen zentral.

Nicht alleine Dinge versuchen – sondern Verbündete – Gleichgesinnte mit gleichem Ziel suchen außerhalb der Partei.

Neuorganisation Arbeitsgruppen in Hessen: getrennte Gruppen: Recherche, Bilder, Sprüche, Texte

Printpresse ist wichtig,

Erreichen der Mitglieder über Mailinglisten ist mittlerweile schwierig, da nicht mehr alle diese abonniert haben.

11:53 Uhr

Michele Marsching übernimmt die Moderation:

Kommunikation: Was ist die aktuelle Situation und liegen wir schon auf einer gemeinsammen Wellenlänge? Wo gibt es was und welche können wir gemeinsam nutzen? Wie läuft die Kommunikation in Bund und den Ländern?

Welche Tools werden genutzt:

BaWü:

Email an Vorstand landet im OTRS (Ticketsystem)

Anträge Beschlüsse gehen ins Redmine und werden dort auch abgestimmt

Vorstand untereinander nutzt Telegram

ML, mumble, Telegram

Kalender LV: kein zentraler Kalender

Bayern:

Email an Vorstand landet im OTRS

Beschlüsse werden im Redmine dokumentiert

Vorstand kommuniziert per RL-Sitzung, Twittergruppe

ML ziehen zu Discourse – Ankündigungen etc.

Kalender LV: ja, alle Untergliederungen sind angehalten dort ihre Termine einzutragen – und können das auch

Berlin

Email an Vorstand landet im OTRS

Anträge und Umlaufbeschlüsse werden im Wiki

Kalender LV: ja, Google-Kalender

Discource

Liquidfeedback

Newsletter

Twitter, Tel

Vorstandsmail und ML für Mitglieder

Brandenburg

OTRS

Twittergruppe

Mumble, ML-Mitglieder, Kalender

Beschlüsse Wiki

weitere genutzte Tools in anderen LVs

Kalender WordPress

WordPress-Seiten

Pads

Confluenz

Mailverteiler

Signal, Threema

pewosa (Tool für Presse v.Uli König), Mattermost

trello

Was wird genutzt, wenn Infos aus den Gruppen rausgehen sollen? Was können wir gemeinsam nutzen – für Kommunikation für die Vorstände untereinander?

MLs scheinen nicht die Lösung zu sein

Vorschlag: Vorstands-ML wieder nutzen

Widerspruch aus dem Plenum: MLs sind tot, nicht niedrigschwellig genug.

Für einfache Terminbekanntgabe sind MLs zu gebrauchen.

Wir brauchen nachhaltige Strukturen, sagt Lothar. MLs dienen auch der Wissensvermittlung.

Idee der Nutzung eines kommerziellen aber kostenlosem Tool auf eigenem Server

Michele schlägt vor: Ermitteln, wofür brauchen wir was?

Man sollte nicht Tools wegnehmen, weil man damit Aktivität wieder beschränkt.

Gefahr bei kommerziellen Tools: Veränderungen, die es Menschen nicht mehr möglich machen daran teilzunehmen, weil neuere Geräte gebraucht werden.

Da kommt ein LV: Für die Aufgabe, welches Tool wird dafür genutzt?

12:35 Uhr

Astrid gibt bekannt, dass bei Michael Essen ausgesucht und bezahlt wird.

Pause bis 12:55 Uhr

Änderung der Sitzordnung in Stuhlkreis

13:05 Uhr Wiedereintritt in die Diskussion

Plenum: Anstatt über die Kanäle zu sprechen, die es ja gibt und die auch von einigen genutzt werden – stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, warum nicht alle diese nutzen und welche Gründe es für die Nichtnutzung gibt.

Plenum: Es braucht für innere Kommunikation drei Kanäle:

Push-Kommunikationskanal, in der ungefragt Infos, Termine reinkommen – ohne, dass man antworten muss/kann

Poll-Kommunikationskanal: Wo man Infos rausziehen kann – wiki, google etc.

Bidirektionale Kanal: z.B. über Mattermost (nur als Beispiel)

Wir nutzen mindestens 3 verschiedene Ticketsysteme – können wir uns auf eines einigen?

Michele fragt nach BestPractice im Bund

Astrid: Infos, Nachrichten etc von

Bund zu Ländern: Mails

Länder an Bund: Mail an vorstand@

Was nicht ankommt, weil mangelnde Kommunikation: Wenn LVs Probleme haben

Plenum: Emails sind wohl schon „verschwunden“ oder nie angekommen.

Plenum: Wenn jemand aus dem Bund das Ticket mit der Email liest, bekommen die anderen BuVos nichts mehr davon mit

Petra: SG Mitglieder: was an Mitglieder@ geht, landet im Redmine.

Bundesredmine macht das Leben leichter, weil wir uns untereinander helfen können. Das geht nur mit einem Tool als Ticketsystem

Plenum: Ein Handy klingelt mal wieder laut.

Plenum: Bring- und Holproblem

weitergehende unstrukturierte Diskussion zu Erfahrungen mit Emailkommunikation und Terminen (#Email, #Handy, #Redmine, #internerTermin, #externerTermin, #dasProtokollkannDASnichtleisten)

BestPractice beim Bund: Veröffentlichungen

Astrid:

mail an presse@lists.piratenpartei.de

Be- und Verarbeitung ist derzeit zäh.

Lily stellt morgen Restrukturierung vor

Dokumentation von wichtigen Emailadressen über die Bund, Presse erreichbar ist? Wo?

Plenum: Tools und Adressen stehen auch auf Piratenpartei.de, auch wenn die tools dort veraltet sind

Michele Marsching schlägt vor: der BuVo schlägt tools vor, die dann benutzt werden. BuVo soll das machen.

Wer schließt sich Micheles Meinung an seiner Meinung an? Allgemeiner Beifall.

14:12 Uhr

Plenum: Es muss sicher gestellt werden, dass die Informationen dann auch an einer zentralen Stelle stehen und alle diese Informationen auch erhalten.

Tobias: Discourse als Diskussionsforum ist in Vorbereitung, Redmine kommt im Bund.

14:14 Pause
14.26 Uhr Wiedereintritt

Vortrag Lothar: Rechenschaftsbericht, aber richtig!

15:15 Uhr: Ende des Vortrages
Link: https://youtu.be/B8cB7Vrn7so

Pause
16:06 Uhr Wiedereintritt

Werte und Ziele

Unsere gemeinsamen Ziele

Welche Ziele wollen wir gemeinsam verfolgen?

Werte

Was sind unsere Werte?

Carsten, 1V. übernimmt die Moderation und berichtet kurz über Diskussion bei der BuVo-Klausur und den Begriff Freiheit. Dazu gab es einen Blogbeitrag.

Link: https://vorstand.piratenpartei.de/2017/12/01/fuer-die-freiheit/

Auf diesen gab es relativ wenig Feedback.

Sebastian, 2.V. wirft die Frage in den Raum:

Wofür stehen wir? Wann haben wir das das letzte Mal formuliert?

Carsten: Warum bist Du Pirat? Wie stellen wir da Einigkeit her?

Beiträge aus dem Plenum:

Ich dachte, es wird über die Werte diskutiert? Der Blogpost klingt wie 2009 plus Zusätze. Ich bin ja sehr dafür diese Diskussion zu führen, allerdings sollten wir 2009 nicht als Beginn nehmen.

Im Saarland hat sich eine Werbefirma das Programm des LV Saarbrücken und und das Programm des Bundes angeschaut und als Slogan kam von dieser Firma heraus: Mach Dich frei!

Es auf ein Wort zu reduzieren, mit dem die FDP in Verbindung gebracht wird…

Freiheit steht nie alleine da, sondern kommt bei anderen Parteien immer in Verbindung vor. Bei Piraten wäre Freiheit und Teilhabe das richtige zweite Wort. Damit erklären sich viele Programmpunkte fast von allein

Wenn es nur um das Selbstverständnis geht, für die weitere Diskussion schlage ich vor „Freiheit wovon“ und „Freiheit wozu“ definieren.

„Freiheit und bedingungslose Teilhabe“ als Abgrenzung zur FDP

Interne Sicht abgrenzen zur externen Sicht. Was wollen die Wähler von einer neuen Partei? Was erwartet er von uns? Wie verkaufen wir unsere Themen nach draußen? Wie bekommen wir das aus der Blase heraus?

Viele verstehen Freiheit von und Freiheit zu vermutlich gar nicht.

Wir haben den Begriff „Freiheit“ ca. 50 mal im WP, Linke auch, FDP ca. 100 mal. Es ist ambitioniert, den Begriff zu nehmen.

Freiheit ist mehr eine theoretische Idee. Die Leute interessieren wohl nur mehr handfeste Dinge. Aber intern muss es klar sein, wie wichtig Freiheit ist.

Frage unseres Selbstverständnisses und Vision zukünftige Gesellschaft trennen von Wahlprogramme (was bewegt Bürger grade etc)

Grundsatzprogramm – Wahlprogramme

Wir sollten uns der Diskussion stellen, dass wir das untereinander klären

Wähler wollen mehr Regeln, die ihr Leben regeln, damit sie wissen wie

Carsten:

Die Begrifflichkeit, diese Werte sind über Jahre hinweg nicht mehr für uns sichtbar gewesen waren. Das müssen wir nach oben holen. Allein die Diskussion hier zeigt schon, wie unterschiedlich der Begriff Freiheit belegt ist. Wir brauchen diese gemeinsame Diskussion.

Sebastian:

Freiheit ist abstrakt und für viele ein Konstrukt. Daraus Ziele und Handlungsanleitungen herausstellen. Freiheit ist eine Option mitzumachen, wer lieber behütet sein will, der kann das machen.

Aus dem Plenum

“ Freiheit ist ein Radikal“

Die Zeiten werden immer unsicherer, nicht nur gefühlt, sondern in der Weltsicherheit ist das so. Die Sicherheitslage ist angespannt. In unsicheren Zeiten neigen alle dazu keine Veränderungen zu wagen. Darauf müssen wir eingehen und uns damit beschäftigen. Sicherheit wird für uns in Zukunft ein ganz wichtiger Punkt werden.

Wir brauchen eine Utopie, die diesen Begriff aufgreift und erklärt. Das können wir intern und extern vertreten. Wie wird dieses Neuland?

Führen grad 2 Diskussionen gleichzeitig. Kommunikationen: Was ist Freiheit?

Reden wir nur über Freiheit oder auch über Werte?

Frei Sozial Transparenz – ist schon mal schiefgegangen

NRW: mit externem Dienstleister: wie werden wir gesehen: werden nicht mit Freiheit assoziiert – wir sind die mit dem Internet. Freiheit in der digitalisierten Zukunft. Was passiert denn, wenn die Arbeitsplätze automatisiert wurden?

Zwischen 45 und 90 entstanden die größten Freiheiten als es die Bedrohung durch den Osten gab.

Diskussion zerfasert. Es wird etwas mehr Lenkung von Carsten erwartet, damit wir mit der Klärung des Selbstverständnisses vorankommen.

Piraten ist die Partei die die Freiheit verteidigt und müssen erklären, wie sie in Zukunft aussehen wird. Begriff neu definieren.

Freiheiten wurden in den 70ern erkämpft, da gab es soziale Sicherheit. Heutige Unsicherheiten Freiheit interessiert nicht so sehr wie die Sicherstellung des eigenen Lebens. Erst wenn sie die soziale Sicherhet haben, sind sie bereit Freiheit in Anspruch zu nehmen.

Den Menschen ist ihr Leben wichtiger als die Freiheit.

Diffuse Werte haben wir jeder und die Bedürfnisse der Menschen gehören dazu

Menschenrechte gehören auch dazu.

Das Positive hervorstellen. Bei den Wahlen positiv hervorstellen, anstatt auf andere einkloppen, was sie für Mist machen.

Sebastian:

Es geht um ein Lebensgefühl, wir glauben an das selbstbestimmte Leben und die Bestimmung. Wir müssen die Gesellschaft umschmeißen, damit es zur Freiheit kommt. Das indivuelle ist verloren gegangen. Menschen wollen geflauscht werden. Nichts stellt sich dem entgegen. Leider. Wir sind selbstbestimmt. Wir wollen diese Bevormundung nicht. Nicht der Staat entscheidet über unsere Sicherheit und Freiheit, sondern wir. Den einzelnen zu befähigen ist das Ziel. Das ist die Utopie die wir transportieren mssen.

Erich:

Einzige Möglichkeit ist radikal wieder zur Teilhabe zurückzukehren und wir machen in Bremen nicht mehr klassische Parteipolitik , sondern fordern direkte Demokratie und nix anderen mehr. Entweder wir schaffen mit Hilfe unseres Wissens und den Ruf als digitale Partei die Möglichkeiten zur Beteiligung, das könnte der Weg sein, wieder anders als die anderen zu sein. Nicht Beteiligung sondern Mitbestimmung!

Sebastian:

Wir müssen uns aber auch den realen Problemen stellen. Wir sind in der IT nicht mehr so aufgestellt wie vor ein paar Jahren

Aus dem Plenum:

Unsere Hauptfreiheit lassen wir uns selber einschränken. Wir sind uns ja gar nicht mehr bewußt, wo wir überhaupt eingeschränkt werden. Wir sind nicht die Mehrheit, die gegen z.B. Kameraüberwachung ist, viele wollen das.

Markenkern: Wir sind die, die die Digitalisierung gestalten möchte. 3 Säulen:

1. Gründungsmythos Urheberrecht – Open access

2. Möglichkeit zur Einbringung in die Politik, Beteiligung

3. Verhinderung der negativen Möglichkeiten die die Digitalisierung mit sich bringt – Überwachung

Berlin:

LQFB als USP.

haben im Berliner Abgeordnetenhaus viel verändert, was die Wählerinnen und Wähler aber nicht sehen

Abgeordnete als reine Proxy funktioniert nicht

Erich:

1. Handle nur nach der Maxime, von der Du willst, dass sie Gesetz wird. – wir können nicht radikal freiheitlich sein, Denkselbst und Proxibasisdemokratie wird nicht funktionieren. Dann ist die Gefahr, dass die Leute zu blöd sind selbst zu denken – und am Ende muss ich als Partei für Kameraüberwachung sein – weil Menschen selbst so abgestimmt haben.

2. Nur über innere Werte reden kann man nicht allein. Wir werden immer auch von außen gesehen. Und wenn wir nicht in den Bundestag wollen, dann können wir hier aufhören.

Was nicht funktionieren wird sind radikale Veränderungen – weder intern noch extern. Wir müssen uns fragen ob wir als Partei weiter machen wollen, für wen und in wie weit wir damit an den Wähler

Plenum:

Wir kommen mit unseren Themen draußen nicht an. Das liegt auch zum Teil an den unterschiedlichen Antworten wenn Du Piraten fragst bekommst Du drei unterschiedliche Antworten. Wir sind aus sehr unterschiedlichen Grunden zur Partei gekommen und haben den Zuwachs 2012 einfach nicht verkraftet. Wir müssen jetzt wieder zur gemeinsamkeit zur Basis kommen. Es ist problematisch mit den Programmen in den nächsten Wahlkampf zu gehen. Dann wird sich nichts ändern. Wir brauchen einen Konsenz. Wir brauchen einen Ort zum Diskutieren. Das haben wir heute mit Discord ja geschafft.

Wir verlieren mittlerweile unsere Themenköpfe. Wir können zurück nach 2009 und wir brauchen wieder Verbündete. Aber ich habe kein Bock auf Diskussion nach Internetpartei. Da fragst uns keiner mehr nach. Die Auswirkungen der Digitalisierung betreffen die Leute im realen Leben: Jobverlust etc. Wenn wir das herungterbrechen sind wir wieder bei freie Bildung, freies Wisse etc.

Authentisch rüberbringen und es auch umzusetzten

Glaubhaft: Wir brauchen Persönlichkeiten, Rampensäue sind weg. Nicht mal mehr eine Handvoll Leute. Persönlichkeiten: Themen statt Köpfe ist gescheitert. Themen mit Köpfen / in Köpfen

Die Frage sich glaubwürdig darstellen. Vor vier Jahren in die Partei eingetreten und konnte kein Smartphone bedienen. Kann das Bild der Internetpartei nicht glaubhaft vertreten.

Für mich ist die Partei, die, die in die Zukunft gucken sollte und sie anbieten sollte.

17:27 Uhr Sauerstoff-Pause
17:48 Uhr Wiedereintritt

Carsten:

Wir machen bis 18.30 Uhr. Ab 19.000 Plätze in der Kurhessenstube, Silberbornstraße 4 reserviert.

Hier war jetzt natürlich nicht nur Positives dabei, aber es macht auch keinen Sinn das Negative nicht anzusprechen. Das wäre der falsche Weg. Der BuVo hat ne Menge mitgenommen von dem was heute gesagt wurde. Wir wollen mit euch zusammen daran weiterarbeiten. Warum ist der einzelne Pirat geworden?

Plenum

Ich hatte das Gefühl dass diejenigen die über meinem Lebensraum Internet entscheiden keine Ahnung davon haben. Stopschild-Debatte. Ich wußte dass sie Schwachsinn darüber erzählen.

Bürgerrechte, Kernthemen der Piraten gab es in Hamburg schon – aber es gab immer die einschränkung von Bürgerrechten und Einschränkungen

Anlass: Da kommt eine Partei auf mich zu bei der ich mitmachen kann. Ich konnte also gestalten, das hat man nicht ünerall

Grund Informationsfreiheit.

Grund war Paranoia vor Überwachung. Wahl von Donald Trump. Nur Piraten waren die einzigen wo das Gefühl aufkam, dass es keine versteinerten xxxx. Und dazu brauchen wir eine Partei.

Unzufrieden mit dem politischen Geschäft, das da war. Grundsatzprogramm sah genauso aus, wie ich es wollte. Selbstbestimmung, keine Scheuklappen, denken weiter – IT war nicht der Grund. Auch heute gelten für mich diese Werte. Zukunftspartei zum gestalten von Deutschland. Mit Piraten kann man Politik verändern.

Carsten:

Die einzige Partei, die es geschaft hat, mich abzuholen – und ich war nicht auf der Suche nach einer Partei und auch kaum Interesse daran. Die Art ,wie sie auf mich zugegangen sind, die Gespräche. Das Abholen war das ganz Wesentliche. Themen und Auftritt haben mich angesprochen.

Plenum

Vor zwei Jahren gab es dazu eine NRW-Parteitagsumfrage 69 Teilnehmer.

Warum bist Du eingetreten: 11 Stimmen nur für andere Politik

Welches sind Deine bevorzugten Themen: ÖPNV, Datenschutz

Nur wir selbst sehen uns eher nicht als die digitalen Experten, die Zuschreibung in der Öffentlichkeit ist aber weiterhin vorhanden.

Gewählt weil Piraten die Bürgerrechte hochgehalten haben. Dann die Piraten aufgesucht und mit ihnen geredet. Frau sein bei Piraten ist nicht schlimm, sondern man wird gleichberechtigt behandelt. Deshalb bin ich eingetreten.

Carsten

Für uns wäre wichtig: Was nehmt ihr von heute mit? Negativ, positiv?

Plenum

Ja wir können über Werte reden, aber wir können sie nicht bestimmen. Aktive können zum nächsten BPT Leitanträge schreiben in der Hoffnung, dass wir für umstrittene Themen mal abstimmen. Auch als 2 Anträge – je unterschiedicher Ausrichtung – damit wir wissen, wo es langgehen soll. Wir sind zu beiden Seiten offen – und nicht ganz dicht 🙂 Nicht nur gefühlte Mehrheit für Dinge, sondern tatsächlich auf Abstimmungsergebnisse beziehen können.

Jemand gähnt.

18:10 Uhr

Plenum

Basisbeteiligung, dezentrale Parteitage: so etwas müssen wir wieder fokussieren. Parteitage mit 3000 Leuten funktionieren nicht und schrecken eher ab. Bei einem Wiederaufleben des Zulaufs darf das nicht wieder zu einem Wegbrechen der Strukturen führen.

Dont feed the troll funktioniert nicht in SocialMedia. Gegenseitig in den Social Media aufeinander achten und geschlossen gegen Angriffe gehen.

Carsten:

Niveau, wie wir uns intern unterhalten ist wichtig. Wie wir gegenseitig mit uns umgehen. Regt euch nicht über schlechte Anträge auf, schreibt selbst Anträge. Wir dürfen nicht verhindern, dass das Formale in Anträgen Menschen davon abhält welche zu stellen – aus Angst vor Fehlern.

Plenum:

Ich will endlich wissen, was ich als Vorstand nach außen vertreten soll: Wir brauchen die Diskussion!

Carsten:

Darum Discours.

Carsten:

Treffen ist gleich um 19.00 Uhr in der Silberbornstraße 4. ich würde mich freuen, viele von euch dort gleich zu sehen, damit wir vielleicht dort locker weiter diskutieren können (Anmerkung vom Protokoll: Wir schreiben das dort nicht mit! ;-))

18:26 Uhr: Ende ders ersten Tages der #mk181

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Sonntag, 28.01.2018 Tag 1, Beginn: 10:25 Uhr

Der Bundesvorsitznde begrüßt die Anwesenden.

Carsten:

Der SM-Club kommt später dazu, da sie gerade tagen.

Erich Sturm, KV Bremen berichtet von der Aufstellung des Computers „Foxtrott“ auf Listenplatz 1 für die Bürgerschaftswahl in Bremen 😉

„Pirat sein heißt ein Schiff entern, sein Leben riskieren, den Schatz holen und dann das Boot versenken.“

Nach dem wir richtig Politik gemacht haben – sind wir aus den Parlamenten geflogen. Man hat uns nicht wegen unserer Politik gewählt (also die Stammwähler schon), sondern damit wir Rabatz machen und zeigen, dass wir die bisherige Art der Politik nicht wollen. […] Den anderen Parteien wieder Angst machen, dass wir ihnen ihr Schiff versenken. Urpiratig ist es, etwas digital zu sharen (Gründung Urheberrecht) – gleiche Idee steckt in der Vervielfachung der Stimme: Man gibt sie nicht für 4 Jahre bei der Wahl ab, sondern teilt sie. Wir wollen, dass sich Menschen weiterentwickeln und lernen. […] Frustration über Bürgerbeteiligung ist riesig in der Bevölkerung, weil sich nichts bei der Mitbestimmung geändert haben. Die Beteiligung ändert nichts an den Entscheidungen. […]

„Freiheit? – Piratenpartei!“

Plenum:

In anderen Ländern sind Piraten erfolgreich, weil sie sich auf Umsturz/Veränderung spezialisieren und nicht auf Überwachung etc.

Carsten:

Empörung ist immer schwieriger hervorzurufen. Menschen haben sich an Kameras gewöhnt

11:00 Uhr

AG-Struktur – Vortrag Lily (PolGF Bund)

Wie stellt sich der Bundesvorstand eine sinnvolle Struktur der AGs vor?

In 12 Jahren haben sich viele AGs und SGs etc teilweise auf Zuruf gegründet und nun haben wir einen Rattenschwanz an 280 SGs und AGs. Teilweise inaktiv. Wir haben nicht mehr die Leute, um sie alle zu bespielen. Wieviele arbeiten als AG inhaltlich und wieviele arbeiten als SG, also Service.

Folie 1 SGs 18 Stück

Folie 2 innerparteiliche Zusammenarbeit Programmatik, was sich als Kern darstellt und in alles hinein wirkt. Themenkomplex = AG

wie interpretieren wir Werte am Bsp. Soziales

kein Themenkomplex Wirtschaft, da wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen, daher fällt Wirtschaft unter den Komplex Arbeit. In unserem Weltbild hat sich die Wirtschaft der Arbeit unterzuordnen

Alles hat mit allem zu tun und läßt sich schwer trennen.

10 AGs

11:23 Uhr

Fragerunde zum Vortrag:

Plenum:

Mich irritiert der Umgang mit dem Bereich Finanzen/Haushalt und dem Bereich Wirtschaft. Sollten ja auch Brainpool sein. Pubertäre Schuppenbildung bei Wasserflöhen 😉 Sehe es kritisch, dass Teile nur unzurichend beleuchtet werden.

Lily: Die Liste ist nicht vollständig und wir müssen sie zusammen erweitern oder zusammenstreichen. Die vorhandene ist ein Angebot […] Die Wirtschaft geht auf gar keinen Fall verloren und auch die Finanzen nicht.

Plenum:

Hauptproblem ist, dass an einem Thema nicht doppelt und dreifach gearbeitet wird – das gab es in der Vergangenheit. [..] Es sind zu wenig Querschnitts-bereiche in der Übersicht.

Vielen Dank an Lily, für das Entwirren und Aufzeichnen

Wie kriegen wir unsere neueren Mitglieder dazu, dass sie sich zurechtfinden? Millionen Seiten und dann suchen funktioniert nicht. Strukturbäume machen es einfacher und man findet es und sich wieder. Bitte weiter ausbauen

Pause bis 12.25 Uhr

Plenum:

Es macht Sinn die Strukturen aufzubauen. Jetzt haben wir in manchen Bereichen funktionierende AGs. Wie ist der Weg aus den vorhandenen Chaosstrukturen in die neuen – anderen Strukturen?

Lily:

Für die funktionierenden AGs ändert sich überhaupt nichts. Und das ist ganz wichtig – bitte keine Irritationen. Die AGs mit denen ich bisher gesprochen habe, kamen große Offenheit für die Neuerungen/Ideen.

Plenum:

Zukünftig ist es der Plan Themenbeauftragung nach den Oberthemen zu vergeben?

Lily:

Im Groben: ja. Sie sollen endlich auch an die Partei angebunden werden [..] Programmentwicklung

Plenum:

Es wirkt negativ, wenn Piraten überall keine ernsthafte Arbeit abliefern (Wiki: AGs Stand der Dinge oftmals letzte Einträge von 2012, 13 etc.) Da muss entsprechend aufgeräumt und gründlich gemacht werden und inaktive verschwinden.

Plenum:

Zu den Haupt-AG-Gruppen müssen es Untergruppierungen (Fachebene) geben, die ihr Arbeitsergenis der AG-Hauptgruppe vorstellt, bespricht, nachbereitet und erneut vorstellt. Habe ich das richtig verstanden?

Lily: „nickt“

Ja, das wurde richtig verstanden.

Plenum:

Wenn wir den Themenbeauftragten wie jetzt nicht mehr haben, könnte das Problem sein – dort nicht mehr Beauftragte mit Beschluss – sondern Menschen dort haben, die mit anderer Stimme sprechen.

Lily:

Wir möchten die Kontinuität der Themenbeauftragten haben. Es wird nichts verloren gehen – Nur weil es den Titel dann nicht mehr gibt – ändert das ja nichts am vorhandenen Wissen.

Plenum:

Jetzt von einem Notstand bei den Beauftragten/Beauftragungen auszugehen halte ich für falsch. Was passiert mit den alten Wiki-Seiten?

Lily:

Darüber müssen wir uns unterhalten: Öffentlich lassen mit Verweis auf geschlossen oder löschen. Aber – was auch immer dabei herauskommt – jemand muss es dann aber auch machen.

Plenum:

Wir müssen das Wiki mit Augen von außen betrachten. Wir kennen das. Derjenige, der da drauf schaut von außen, muss sich zurechtfinden. Themenfelder zu finden, sich bei uns zurechtzufinden, das ist sinnvoll.

Ist mit Aktiven in den AGs darüber gesprochen worden?

Lily

Ja, haben wir. Welche Sachen wichtig sind zu beachten. [..] Es ist keine Kleinigkeit und mir war wichtig, dass hier von Angesicht zu Angesicht vorzustellen und darüber zu unterhalten auch mit denen, die in den Landesverbänden verantwortlich sind.

Strukturen müssen einen Zweck erfüllen – hier von außen betrachtet – z.B. Presse: Haben sie unsere Assoziationen wo wir Themen einordnen? Findet man das dann?

Aus demPlenum:

Ich sehe hier noch kein geschlossenes Konzept sondern eine Ideenskizzierung.

Ich sehe nicht, dass sich hier viel ändert. Die Themenbeauftragten brauchen wir nach wie vor. In der äußeren Struktur – nach außen sind die verläßlichen wichtig. Daher sollten sie nicht abgeschafft werden.

Es ist despektierlich es als Wikischrott zu bezeichnen, was dort Menschen 2011,2012 etc. dort erarbeitet haben.

Das, was dort steht wird mit wenigen aber nicht mit vielen funktionieren. Was dem Konzept fehlt ist der Wille in den Bundestag zu kommen. Diese vorgestellte Struktur funktioniert nicht mit vielen. Wir brauchen Gärtner, die Befugnisse haben – nicht weglöschen, sondern woanders hinschieben – sich eingestehen dass es Leute nicht mehr gibt. Wir müssen mit allen reden, die noch aktiv sind – mit allen. Wir brauchen etwas, dass das Chaos aufgreift und es ein wenig lenkt – aber nicht abschafft, aufräumt – so ticken wir Piraten nicht!

Lily:

Das ist eine Idee – ist nicht in Stein gemeißelt. Es geht nicht um Ober- und Unterthemen, sondern um 10 AGs, die wir dann haben werden. Und diese reden über Themen. Diese habe ich beispielhaft aufgeschrieben. Es wird keine Untergruppen geben. Wir reden darin über Themen. Wir sind von Chaos geprägt und wir brauchen diesen Wasserkopf nicht um zu funktionieren.

Egotouren verhindern Zusammenarbeit und Mitarbeit.

Eine Partei ist nicht ich – sondern wir!

Astrid:

Input zu Lilys Vortrag ist ausdrücklich erwünscht.

Hinweis auf die nächste Marina-Mumble am 15.02.

13:07 Uhr
Mittagessen
Pause bis 13.20 Uhr

Wahlkampfkoordination und Kampagnenplanung

Wie können wir hier sinnvoll gemeinsam arbeiten? am Beispiel der Landtagswahlen Hessen und Bayern

Wie können wir die Landesverbände, die Landtagswahlen vor sich haben, sinnvoll unterstützen?

13:24 Uhr

Martin und Michael zu den anstehenden LTW in BY und HE

Martin (BY):

Bayern ist in sieben Bezirke unterteilt – kleine „BTW“ – pro Bezirk Liste, auch mit DK – Unterschriften müssen nach Bezirken gesammelt (diesmal nicht, da beim letzten Mal über dem Quorum für UUs)

Gleichzeitig Bezirkstagswahlen – (letztes Mal fünf Mandate erhalten, zwei davon sind abgewandert)

LaVo BY macht viel koordinierend, BzVo müssen aber die Arbeit wuppen

vor zwei Jahren hat man sich auf einer BzV-Tagung Gedanken um die Finanzierung gemacht – Mittel zur 2/3 bei BzV, zu 1/3 bei Land

Sammelbestellungen, Bezuschussung von Bestellungen aktiver Gliederungen

Wahlkampforgateam: je 1 BzVo-Mitglied und ein LaVo – derzeit in der Neuinstallation

Budget gut gefüllt

im November 2018 LPT – LaVo im politischen Bereich jetzt besser besetzt – Einbindung der Akkreditierten: wer arbeitet in welchen Bereichen mit? 30-40 positive Rückläufe; Kommunalpolitiker mit eingebunden

Tool auf piraten-schwaben.de soll ggf. bayernweit eingesetzt werden: Veranstaltungen werden mit Piraten im Umfeld gemappt (ich bin dann und dann im Umkreis von 50 km bereit, dann und dann zu helfen – Info, wenn Veranstaltung etc. geplant)

Benjamin (BY) – programmatische Arbeit

„Realisitisch bleiben, das Unmögliche versuchen“

Programm bis zu vier Seiten angestrebt, werden aber wohl 15

Kommunalpolitiker angeschrieben + LPT-Rückläufe

Treffen montags 19:30 im Mumble

Mit Mitbestimmung schwer Wahlkampf zu machen, da Elemente in der Verfassung, die aber keiner nutzt

es wird kein Programm entwickelt und dann zu Aussagen runtergedampft, Start bei kurzer Aussage zu einem Punkt – weitere Details dann im Programmantrag

derzeit ca. zehn Leute

machen sich parallel Gedanken zur Kampagne

Abstimmung mit Hessen wünschenswert

13:40 Uhr: Pause

14:15 Uhr Wiedereintritt

Michael MW Nautilus, (He)

Formalia sind abgefrühstückt. Hilfe wird für den Wahlkampf gebraucht. Basisprogramm ist da. Wahlprogramm wird es eh nicht reissen.

Viel wichtiger ist es – aus meiner Sicht – Kernthemen herauszustellen. Das machen wir mit den NGOs – habe ich ja gestern schon von erzählt. Da sind dann Sachen zu klären, dass die Presse sich dafür interessiert. Kampagne in die Richtung mit den andren zusammen.

Partei ohne soziale Themen braucht gar nicht anzutreten – imho. Wir bieten da singuläre Lösungen an. Werden versuchen alle, die die wir noch erreichen – einzubinden. Fahre lokal rum um zu aktivieren.

Arbeitsstrukturen haben wir vorbereitet – jetzt müssen sie noch genutzt werden. 5 Teams (Team Sprüche, Team Bilder, Team Recherche, Team Presse, ActionTeam, draußen) Das Organisatorische und framework ist da. Müssen noch 3 Themen raussuchen – Ziel ist Landtag. Sicher bin ich mir nicht, ob wir das schaffen.

Ich habe nicht aufgegeben! Wir müssen das nur alles wieder inszenieren. Schaut nach Island etc oder wie heute aus Bremen berichtet wurde.

Wir brauchen andere Leute, die die gleichen Themen haben – ja. die wollen vielleicht nicht mehr mit uns zu tun haben, weil wir uns scheiße benommen haben – aber da müssen wir wieder ran. Wir können Anstöße geben.

14:26 Uhr

Carsten

Es gibt noch keinen Termin für den BPT 182, auch wenn es in der Presse stand.

Plenum:

Da stehen wir schon mal in der Presse und dann müssen wir es dementieren – Gelächter –

Carsten

Wir müssen Grenzen aufbrechen, auch die LV-Grenzen. Geht darüber hinaus. Wir müssen uns gegenseitig helfen. Wir sind alles Piraten. Fragt, wir helfen, wo wir es können.

Vergeßt Gebäsche über Twitter!

14:30 Uhr

Pressearbeit

Wie stellt sich der Bundesvorstand eine sinnvolle Pressearbeit vor?

Lily:

Laßt uns bei der nächsten Pressesitzung dort dann bitte weiterdiskutieren.

Wir leiden alle daran, dass wir wenig Leute sind. Ganz wichtig wäre für ein stringentes Aussehen nach außen: Welche Themen gehören wohin? Wo kann man es unterbringen? Lasst uns die Reichweite der Bundespresse nutzen. Bei Bildung ist es einfach – das ist Landesthema. Laßt uns solche Sachen aber wissen für die Rubrik zum Beispiel: „Aus den Landesverbänden“

Oft erreichen uns fertige Artikel, ohne vorher geklärt zu haben, ob an dem Thema nicht vielleicht schon jemand arbeitet. Auf Bundesebene fehlt uns Lektorat. Und das heißt nicht Rechtschreibfehler raussuchen, sondern einen Text ausgehfertig zu machen. Pressesitzung ist alle 14 Tage. Externe werden wieder hinzugezogen und Basistool wird wieder eine ML sein.

Plenum:

Was soll denn über eine solche ML gehen?

Lily:

Themenabsprache. Wir haben so viele Möglichkeiten nach außen zu gehen und nutzen sie nicht. Videobotschaften

Verschlagworten

Carsten:

Bitte nicht zu jedem Thema eine PM

Plenum:

Wie erfahre ich zu welchem Thema es eine geben wird und zu welchem nicht?

Lily:

Dafür gibt es ja das Presseteam

Plenum:

Es muß ja auch schnell gehen.

Carsten:

Da bin ich bei Dir und wer eine Anfrage zu Themen stellt muss auch eine Antwort bekommen

Plenum:

Es müßte so etwas wie einen PM-Ticker geben. Eine Liste, auf der jede PM aufploppt.

Plenum:

Presseteam bräuchte auch einen Eventkalender

Lily:

Kleiner Kalender als Lückenfüller, aber nicht ständig etwas über Gedenktage etc.

Wenn der Bund sich zu einem Bundesthema nicht äußert, kann mit Landesspin eine LandesPM daraus gemacht werden.

Carsten:

Wenn ich in meinem Job sitze, kann ich nicht gewährleisten, sofort auf PM zu reagieren oder gleich eine zu schreiben – zeitnah.

Plenum:

Die Situation in letzter Zeit hatten wir ja: Wir schicken nicht raus. Pascal hatte ein tool (zimble, 4000 EURO für 4 Monate) für fachspezifische Verteilung von PM und regionale?

Lily

Ja, allerdings kostet das richtig viel monatlich. Besser, wir hätten etwas eigenes.

Carsten:

Ist jetzt auch nicht mehr aktuell, da dort ständig mit neuen Daten gearbeitet wird, an die wir nicht rankommen.

Carsten:

Themendiskussion bitte weiter beim Pressemumble

Plenum:

Es scheint nicht klar zu sein, wie man PM, Artikel, Blog schreibt.

Protokollant:

Tom könnte einen Kurzslot auf der nächsten MK machen

Carsten:

Solche Dinge können bei der Pressesitzung Montag 20.00 Uhr geklärt werden

15:05 Uhr:

Infos zur EU-Wahl: Mumble: Dienstag 22.00 Uhr

Sonstiges:

Plenum

Wir haben keinen Grafiker.

Lily:

Ja, wir sind an verschiedenen Leuten dran

15:15 Uhr Abschlussrunde

Carsten:

Habt ihr das Gefühl weitergekommen zu sein?

Aus dem Plenum:

Zuviel Selbstbeschäftigung, zu wenig über Wahlkampf in Hessen und Bayern

die Möglichkeit der Änderung der TO wäre im Vorfeld nach Absprache möglich gewesen.

Wir müssen koordinierter und besser auch unter den Landesverbänden zusammenarbeiten und alte Sachen aufbrechen.

Bitte keine Marina mehr ohne Mikro. Habe nur wenig mitbekommen

Erste Marina. Positiv überrascht. Hörensagen vorher war schlimmer. Arbeitsaufträge werden leider nicht wirklich festgehalten. Aber wir haben ja ein Protokoll.

Carsten:

Dort sind Dinge festgehalten, die wir beschlossen haben. Und die werden wir da rausziehen.

Zweite Marina: wenig destruktive Kritik, mehr Konstruktivität. Müssen an Redekultur arbeiten.

Nicht alle in einem Boot, aber alle in mehreren Booten und in die gleiche Richtung.

Grundlagenschaffung wie wir Dinge angehen ist wichtig und ja dabei fallen auch mal Inhalte bei runter.

LV Saarland bietet Technik für Beschallung bis 100 Personen an. Vorher Bescheid sagen! Astrid wird auf ihn zugehen.

War die erste Marina: erster Tag produktiv und das Gefühl, dass wir durchaus bereit sind, Verantwortung an den Bund abzugeben, damit wir in Ruhe arbeiten können. Heute war das etwas anders.

Das Commitment von gestern war der erste und richtige Schritt in die richtige Richtung. BuVo-Führung in eine Richtung ist kein Delegiertensystem!

Ich habe verdrängt, dass wir immer noch für Digitales stehen. Es ist in den Köpfen der Wähler. Das dürfen wir nicht vergessen. Die Tooldiskussion gestern war nervig und lang, aber das wir uns geeinigt haben, ist gut.

Neuer BuVo hat gut zueinander gefunden Die Diskussion gestern: Die Partei gibt es 10 Jahre und man erfindet es immer wieder neu: Damit hat er recht. Und es war gut, dass wir nicht so transparent waren und es nicht gestreamt haben. Die Reaktionen auf Twitter sind immer schneller, als wir es hier bearbeiten können. Es fehlt immer noch die Aufarbeitung der letzten Wahlniederlagen, woran es gelegen hat. Dass auf der Marina Kassel – ftf – im geschlossenen Rahmen. Bitte dafür dieses Jahr noch eine Marina.

Bin mit Grummeln im Raum und Schiss gekommen: Das erste Mal alle zusammen in einem Raum, ohne Trennung. Im Nachhinein glaube ich, dass das sehr gut war, auch wenn die Diskussion gestern zu einer Tooldiskussion ausgeartet ist. Es war anstrengend und sehr lang. Ich finde es hat uns etwas im Zusammenspiel gebracht .[..] Transparenz bedeutet nicht jeden Schritt zu dokumentieren, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, diese nachzuvollziehen.

Marina, die mit Arbeitsauftrag endet. Auch Protokoll ist gut auf der Marina. Behandlung Wahlniederlage muss passieren.

Auf der nächsten Marina gleich zu Beginn Bericht über Umsetzung etc.

Insgesamt war die Marina gut. Diskussion gestern war schwierig. Aber ähnlich wie in der Schule. Immer meldeten sich die Gleichen. Die anderen haben so wenigmöglichkeit sich einzubringen.

Die Kritik der Zuviel-Selbstbeschäftigung. Aber die Zusammenkunft der ersten Vorsitzenden soll ja genau dazu da sein. Es geht hier ja nicht um inhaltliche Arbeit, sondern über den Austausch und organisatorische Dinge. Leider oben Schatzmeisterrunde – Erfahrungsaustausch ist wichtig. Marinas für Orga.

Gestrige Tag über Werte sehr hilfreich, weil wir doch irgendwie festgestellt, dass wir alle an einem Strang ziehen und zu gemeinsamen Ergebnis gekommen sind.

Stuhlkreis ./. mehrere Räume

Leider nicht alles bearbeitet, was auf der TO stand

ob es sinnig ist, dass 40 Leute einem Redenden zuhören?

Ich suche noch die Neuigkeit, die ich bei der nächsten Sitzung meinen Leuten erzählen kann (von der Marina)

Evtl. mehrere Räumlichkeiten für unterschiedliche Interessen

15:40 Uhr

Carsten:

Danke. Die Marina ist unheimlich wichtig, habe hier so viele Gespräche mit Leuten, von denen ich schon gehört habe. Wir können nicht nur digital sein. Wir brauchen diese Treffen, um gemeinsam etwas zu erreichen. Wenn wir nicht gemeinsam sprechen werden wir nichts gemeinsam erreichen

Mehr Feedback bitte an Vorstand @. Schickt es bitte.

Vielen Dank für euer Dasein. Wir unterliegen der Selbstmotivation und die muss rausgelassen werden, angefuehrt werden. Das gibt auch mir wieder den Schub. Nehmt die Motivation mit und tragt sie auch in eure Basis – wo noch eine ist. Oder nehmt sie mit und baut eine neue auf.

Fahrt vorsichtig nach Hause, paßt auf euch auf!

Stichwort Burnout – Hauptjob, Familie etc. es muss ein Gleichgewicht haben!

Oh uns fehlt noch das Gruppenfoto – zack – fertig.

Menschen verlassen den Saal.

15:45 Uhr Ende der MK 181

2 Kommentare

  1. 1

    Außer Spesen nichts gewesen.

    Ein Protokoll hier unstrukturiert und ohne entsprechende Gliederung in das BuVo-Blog zu werfen ist selbst ein schönes Symbol für die Probleme, die auch angesprochen wurden: Längst bewährte und etablierte Tools & Ablagen für Protokolle, werden ignoriert und stattdessen wird einfach so was anders verwendet.
    Jeder BuVo scheint einfach alles auf Null zu setzen und macht sich die selben Gedanken neu. Nur ignoriert es vorher gemachte Erfahrungen und Beschlüsse.
    Ich glaub so wird dieser Bundesvorstand nicht die Lösung sein, sondern ist mit Teil der Probleme.

    • Lieber xwolf,
      ich hätte das gern anders gemacht. Nachdem dem Bundesvorstand aber im Hintergrund vorgeworfen wurde, wir wollten das Protokoll zensieren, indem wir es strukturiert zur Verfügung stellen, haben wir uns nach Rücksprache mit der Protokollantin entschieden, das Protokoll so zur Verfügung zu stellen, wie es geschrieben wurde, um Mißverständnisse zu vermeiden. Es steht einem jeden Piraten frei, aus dieser Rohfassung eine strukturierte Übersicht über die Ergebnisse zu erarbeiten (aka: Piratiges Mandat), die dann auf der Hauptwebsite veröffentlicht werden kann. Bedauerlicherweise hat im Bundesvorstand selbst derzeit niemand Zeit dafür, da wir an anderen, sehr dringenden Dingen arbeiten und – wenn auch mit etwas Mühe – die Ergebnisse der Marina Kassel 181 aus dem „unzensierten“ Protokoll ersichtlich sind.
      Liebe Grüße,
      Astrid

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