An unserer vor zwei Wochen versandten LimeSurvey-Umfrage zur Vorbereitung des Bundesparteitags in Offenbach am 3./4.12. nahmen insgesamt 1.638 Piraten teil. Bei 3.561 versendeten Einladungstoken entspricht dies einer Beteiligungsquote von 46,0%.

Anmerkung: Aufgrund der aus technischen Gründen erst deutlich später als geplant erfolgten Versendung haben wir uns entschieden, im Interesse an einer frühzeitigen Information der Mitglieder auf Reminder-Mails ausnahmsweise zu verzichten, auch wenn diese eine höhere Beteiligungsquote ermöglicht hätten. Die relativ geringe Zahl an versandten Einladungen resultiert daraus, dass zum Zeitpunkt des Versands erst gut 4.000 Piraten (also knapp die Hälfte der zu diesem Zeitpunkt stimmberechtigten Mitglieder) ihre Kommunikationspräferenzen eingestellt hatten („Opt-In“).

Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Ergebnisse zusammen; die Komplett-Datei mit den Rohdaten findet ihr hier.

Frage 1: Soll dem Bundesparteitag 2011.2 eine Empfehlung über die Reihenfolge der zu behandelnden Anträge gemacht werden?

Ja:        91,9%
Nein:     7,4%
k.A.:     0,7%

 

Frage 2: Bitte wähle aus, welche der folgenden Themengruppen dem Bundesparteitag empfohlen werden sollen: (Mehrfachnennungen möglich)

Ergebnis geordnet nach Häufigkeit

Frage 3.1: Wie viele Themengruppen sollen auf dem Bundesparteitag behandelt werden?

Median:            5 Bereiche
Mittelwert:      7,7 Bereiche

Frage 3.2: Wie lange sollen deiner Ansicht nach maximal Anträge aus demselben Themenbereich behandelt werden?

Median:            2 Stunden
Mittelwert:      2,66 Stunden

Frage 4: Durch dieses Verfahren kann es dazu kommen, dass wir immer nur Anträge zu denselben (Kern-) Themen behandeln und Anträge aus weniger beliebten Bereichen stets wieder aufs Neue vertagt werden müssen.

Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wollen wir etwa 3 bis 4 Stunden des Bundesparteitags in Offenbach bewusst für Anträge aus „Themen der zweiten Reihe“ reservieren.

Hältst du dieses Vorgehen grundsätzlich für sinnvoll?

Ja:        78,4%
Nein:      8,5%
k.A.:    13,1%

 

Auf welche Weise sollen diese Anträge ausgewählt werden?

Frage 5.1: Einzelne Anträge querbeet nach…

42,7% … separater LimeSurvey-Umfrage zu allen Anträgen
38,1% … höchster Teilnehmerzahl einzelner Anträge in LiquidFeedback
5,3% anderes Verfahren
13,8% keine Angabe

 

Frage 5.2: Nach Themen geordnet je eine Stunde lang Anträge aus ± drei weiteren Bereichen, die …

45,1% … die meisten Stimmen nach den für den BPT in Offenbach präferierten Themenbereichen erhielten
37,1% … die meisten Stimmen unter denjenigen Themenbereichen erhielten, zu denen inklusive der in Offenbach behandelten Bereiche noch keine Punkte im Programm stehen
3,7% anderes Verfahren
14,0% keine Angabe

 

Frage 6: Um die Anträge innerhalb der Themengruppen in eine Reihenfolge zu bringen, soll folgendes Verfahren eingesetzt werden:

34,2% vor dem BPT 2011.2 eine LimeSurvey-Umfrage machen
28,2% aus Unterstützerzahlen der entsprechenden LiquidFeedback-Initiativen ableiten
18,7% Die Antragskommission legt eine begründete Empfehlung zur Abstimmung vor
4,4% auf dem BPT 2011.2 eine geheime Abstimmung (Wahlzettel und Stift) machen.
14,5% keine Angabe

 

VORLÄUFIGE EMPFEHLUNG

Mit fast 92% wünscht eine überwältigende Mehrheit der teilnehmenden Piraten eine Empfehlung für die Reihenfolge der Antragsgruppen; dementsprechend werden wir eine solche vorlegen. Auf Basis der Ergebnisse dieser LimeSurvey-Umfrage schlagen wir dabei folgendes Vorgehen vor:

1.) Behandlung von 6 Themengruppen (Kompromiss aus Median von 5 und Mittelwert von 7,7), namentlich somit

– Datenschutz und Privatsphäre
– Freier Zugang zu öffentlichen Inhalten
– Transparenz in Politik und Verwaltung
– Bildung und Wissenschaft
– Urheberrecht und Patentwesen
– Demokratie

 

2.) planmäßig 2 Stunden pro Thema (gegebenenfalls mit Puffer auf 2,5 Stunden, falls einzelne Themen schneller komplett abgehandelt sind)

Dies entspricht insgesamt 12 Stunden des BPT für die wichtigsten Themenbereiche.

 

3.) Rund 3 Stunden für Anträge aus „Themen der zweiten Reihe“ (über 90% der Teilnehmer, die eine Angabe machten, wünschen dies)

Durch eine unglückliche Gestaltung der LimeSurvey-Umfrage ist nicht feststellbar, ob die Piraten lieber je eine Stunde über drei weitere Themenblöcke oder zu einzelnen Anträgen querbeet sprechen wollen. Wir haben uns daher entschieden, eine Kombination aus beiden Varianten vorzuschlagen.

Bei der Frage, welche Bereiche es sein sollten, wurden „nachfolgende Plätze“ und „komplett neue Themen“ fast gleich oft genannt – eine Entscheidung ist uns damit kaum möglich. Hier trifft es sich jedoch gut, dass die Themen auf den Plätzen 7 und 8 komplett neu sind, während Platz 9 schon vertreten ist. Es bietet sich daher an, genau diese drei Themen auszuwählen und das letzte der drei je nach Zeitplan gegebenenfalls auszulassen.

Damit ergibt sich folgender Vorschlag für die verbleibende produktive Zeit des BPT von schätzungsweise 3 bis 4 Stunden.

 

4.) je eine Stunde lang (insgesamt 2-3h) behandelt werden die Themengruppen

– Arbeit und Soziales
– Wirtschaft und Finanzen
– eventuell: Umwelt und Energie

 

5.) eine Stunde lang einzelne Top-Anträge aus Liquid Feedback (LQFB) und LimeSurvey

 

Was die Festlegung der Antragsreihenfolge innerhalb der Themengruppen angeht, so ist deutlich erkennbar, dass Liquid Feedback und LimeSurvey eine fast gleich große Anhängerschaft haben. Demnach empfehlen wir, einfach beide Verfahren zu nutzen und bei der Priorität der Reihenfolge abwechselnd zu berücksichtigen.

Das kann dann beispielsweise so aussehen:

Beliebteste Anträge in LQFB:                    A B C D E F G H
Beliebteste Anträge in LimeSurvey:        D B C F A H G E

Behandelt wird demnach

1.) A aus LQFB
2.) D aus LimeSurvey
3.) B aus LQFB
4.) B aus LimeSurvey -> war schon, also C
5.) C aus LQFB -> war schon, also D -> war schon, also E
6.) F aus LimeSurvey
usw

Als resultierende Reihenfolge ergibt sich somit: A D B C E F

Mit diesem Verfahren sollte sichergestellt sein, dass im Vorfeld besonders intensiv diskutierte und von vielen Piraten präferierte Einzel-Anträge tatsächlich in Offenbach behandelt werden, ohne dass sich Befürworter oder Kritiker eines bestimmten Systems benachteiligt fühlen.

 

CONCLUSIO

Als wichtigstes Ergebnis wollen wir noch einmal ganz deutlich herausstellen, dass Anträge aus den folgenden Bereichen mit größter Wahrscheinlichkeit behandelt werden:

– Datenschutz und Privatsphäre
– Freier Zugang zu öffentlichen Inhalten
– Transparenz in Politik und Verwaltung
– Bildung und Wissenschaft
– Urheberrecht und Patentwesen
– Demokratie

Überdurchschnittliche Chancen, auf die Agenda zu kommen, haben ferner Anträge aus den folgenden Themengruppen:

– Arbeit und Soziales
– Wirtschaft und Finanzen
– eventuell: Umwelt und Energie

 

Soweit unsere vorläufige Empfehlung an den BPT 2011.2 am 3./4.12. in Offenbach. Konstruktive Kritik und Anregungen dazu werden wir in unseren endgültigen Vorschlag einfließen lassen. Diesen wollen wir etwa am 15.11. veröffentlichen, damit einerseits die Antragsfrist beendet ist und anderseits noch genug Zeit für Abstimmungen in LQFB und LimeSurvey bleibt.

Wir freuen uns auf euer Feedback!

Marina Weisband, Matthias Schrade und Michael Ebner
(für den BuVo und das BPT-Vorbereitungsteam)

57 Kommentare

  1. 1
    Boris Turovskiy

    Ist ja alles super.
    Bis auf die tatsache dass viele stimmberechtigte mitglieder überhaupt davon wussten.
    Ich hoffe ihr hattet nen guten alorythmus…

  2. 2

    Ingsesamt sher gut durchdacht und transparent beschlossen. Das Thema Außenpolitik jedoch außen vor zu lassen, halte ich trotz der Umfrageergebnisse für eine sher schlechte Entscheidung, denn jene, die auf die Piratenpartei in den letzten Wochen aufmerksam gewordne sind, wollen, dass sich diese „neue“ Partei auch zu Dingen positioniert, zu denen sie bisher noch keine Meinung hat, die aber gerade sher aktuell und wichtig sind und dem Wähler für seinen Entscheidungsprozess welche Partei er wäht erheblich vorkommen können. (wie z.B. die Außenpolitik.) Daher würde ich unter die Themen der zwieten reihe auf jeden Fall die Außenpolitik mischen.

  3. 3

    „Durch eine unglückliche Gestaltung der LimeSurvey-Umfrage ist nicht feststellbar…“

    Kann man wissen

    1-Was diese unglückliche Gestaltung war?
    2-Wie es dazu kommen konnte?
    3-Was wird die Führung tun, damit es nicht nochmal vorkommt?

    Herzlichts
    Reza begi

  4. 4

    Jetzt werden sogar Parteitage demokratisch

  5. 5

    Danke, kann man denke ich so machen (auch wenn die Fragen recht tendenziös Sind, die Möglichkeit nur nach Antragsqualität/zustimmung zu sortieren war nicht möglich). Das Nichtversenden des Reminders und das nichtberücksichtigen der Leute die den OptOut nicht beantwortet hatten ist aber sehr ärgerlich. Das ist ne Beteiligung unter 10% ;(

    Gruss
    Bernd

  6. 6

    Ich möchte nur die Autoren dafür loben, sich so viel Mühe gemacht zu haben.

  7. 7

    Herzlichen Glückwunsch dazu, das ihr die Mitglieder mitbestimmen laßt. Das was ich verwirrend finde ist der Bereich Randthemen. Darunter fallen viele Dinge, die hier in Deutschland wichtig sind. Gesundheit, Krankenkassen fallen bei Euch darunter. Dies sollte ausgewogener sein. Ich würde vorschlagen, zB. die ersten fünf gewählten Themen als Hauptpunkte zu nehmen und dann die Themen die Deutschland bewegt. Krankenkassen, Mindestlohn ect.
    Viel Spass auf dem Parteitg

  8. 8
    Egon Stephan

    Hier wurde gute Arbeit geleistet

  9. 9
    matthias.schrade

    @Bernd: ursprünglich sollte die Umfrage vier Wochen früher raus, dann wäre ein Reminder kein Problem gewesen – jetzt rückt die Antragsfrist-Deadline aber schon in Sichtweite….

    Und was die Beteiligungsquote angeht: zum Zeitpunkt des Versands waren ca 8000 Piraten stimmberechtigt (nagel mich auf ein paar hundert nicht fest), beteiligt haben sich 1638. Nach meiner Rechnung sind das >20%. Und auch bezogen auf die Gesamtzahl aller – auch nicht zahlenden – damaligen Mitglieder waren es immerhin 13,3%.

    Wichtig war uns vor allem, frühzeitig eine Orientierung geben zu können. Das haben wir mit Ach und Krach trotz Technikproblemen, dem wahnsinnigen Berlin-Wirbel und sonstigem Stress hingekriegt. Zum Verfeinern haben wir jetzt volle 8 Wochen Zeit. Und der BPT darf uns dann immer noch überstimmen 😉

  10. 10

    schade, für mich wichtige Bereiche wie Arbeit & Soziales und EU Politik sind nur schwach vertreten. Vielleicht sollten wir uns mal mit einem gesonderten PT zu solchen Theman hinreissen alssen. Die zukünftigen Wähler werden’s uns danken.

    Egal, komme – hoffentlich – trotzdem zum BPT.

  11. 11

    Die Antragsreihenfolge nach Themenbereichen finde ich ungünstig. Aus zwei Gründen:

    1. Piratenkernthemen werden von Parteitag zu Parteitag immer wieder nach oben gevotet. Dadurch beschäftigen wir uns hauptsächlich mit Feldern, die meist schon abgegrast sind, ohne neue Aspekte zu diskutieren.

    2. Wichtiger noch: Die Qualität der Anträge eines Themenbereiches ist bunt gemischt. Mein Vorschlag: Anträge unabhängig vom Themenbereich nach Zustimmung sortieren und lediglich konkurrierende Anträge zu Gruppen zusammenfassen.

    Ich halte es dabei nicht für ein Problem, dass viele Mitglieder sich nicht mit allen Anträgen befassen wollen. Ich fände es gerade gut, wenn diejenigen, die sich im Vorfeld engagieren wollen bzw. sich auf bestimmte Themenfelder besonders einlassen, dies dann eben tun. Wichtig bleibt nur, dass der Zugang zu einem Prä-Voting für alle offen ist.

  12. 12
    Thorsten Biegner

    @Boris
    Ich dachte alle Mitglieder wurden angeschrieben die vorher beim Opt-In sich gemeldet haben. So konnte also theoretisch jeder Pirat teilnehmen oder?

  13. 13

    Ich finde es super, dass die Basis vorab über die vorläufigen TOPs bestimmen kann. Eure Vorschläge bzgl der Themen begrüße ich.

    Gruß, Andena

  14. 14

    Na super. So wird das wohl der 4.Programm-BPT in Folge, beim dem die drogenpolitischen Arbeiten nicht mal auf die Bühne kommen. Wenigstens wissen wir das diesmal schon im Vorfeld…und können uns die 4 sinnfreie Anreise quer durch Deutschland sparen. Ob so die ganze Themenarbeit innerhalb der Piraten für mich überhaupt noch sinn macht…werde ich mir jetzt mal genau überlegen.

  15. 15

    Auf der anderen Seite ist eine Aktivenquote von 10% schon sehr gut. Allgemein gesprochen. Und mehr Leute werden auch nicht zum BPT kommen.

  16. 16

    Ich frage mich ob die Abstimmung über eine Reihenfolge der Themenblöcke wirklich sinnvoll ist, wenn nicht ersichtlich ist, welche Anträge jeweils konkret anstehen. Dass wir generell ein gesteigertes Interesse and Datenschutz, Transparanz etc. haben dürfte ja auf der Hand liegen, nur wenn in einigen „Randthemen“ bessere und / oder wichtige Anträge vorliegen, dann könnte sich daraus ggf. eine andere Gewichtung ergeben.

  17. 17

    Ich als Nichtpirat und Sympathisant/Zuschauer habe einiges zu bemängeln:

    1. Da stehen jetzt die absoluten Kerni-, Kuschel- und Konsens-Piratenthemen. Die Bürger erwarten zwar keine fertige Lösung für Finanzkrise, Nahostkonflikt oder Regenwaldrettung von den Piraten. Aber bischen mehr zu Wirtschaft, Arbeit, Sozialem/BGE, Innenpolitik, Haltung zu Europa, oder auch Verkehr (ÖPNV!), Umwelt, Drogen, Menschenbild, Immigranten oder Staatsorganisation dürfte es dann schon sein! Bei der Pressekonferenz habt ihr noch getönt, das käme jetzt ja noch alles bis zur BTW. Jetzt schon wieder nicht mehr? Über Wirtschaft und Arbeit kann vielleicht man auch mal ne Stunde reden? Hallo?! Das sind Themen, die jeden Bürger angehen und interessieren, und wo es auch Zeit für frischen Wind wäre. Sorry, ich als Wähler erwarte da Standpunkte, zumindest grobe. So wäre mir das zu wenig, um euch auf Bundesebene zu wählen – selbst wenn ihr da in euren Kernbereichen zu guten Ergebnissen kommt.

    2. Das ist mir schon bei der niedrigen Beteiligung an Liquid Feedback aufgefallen: Nur 46% geben da überhaupt Feedback, und ein Großteil wurde, so scheints, nicht mal angeschrieben?! Weil er keine Kommunikation mit der Partei wünscht?! Was ist das denn für eine Partei, die ständig von Mitmachen, Transparenz, Demokratie rumtönt, in der sich in der Praxis aber nicht mal die Parteimitglieder beteiligen wollen?! Keine Zeit? Für Facebook und twitter habt ihr, so scheints, ja genug Zeit. Wie wärs, wenn ihr die mal in die Gestaltung der Inhalte steckt?! Guckt euch mal das Presseecho auf die PK an… und ratet mal, wie das nach dem Parteitag sein wird. Ich tippe auf das Urteil: „zu wenig.“

    3. Ihr könnt euch schonmal drauf einstellen, dass alle anderen Parteien sich eure Kernthemen klauen werden, besonders FDP, Grüne und Linke. Bei der SPD gibt es ja auch schon „Piraten“. Im blödesten Fall haben die dann eure Kerni-Lösungen mit im Angebot, aber weiterhin keinen fahrscheinlosen ÖPNV, kein BGE, keine Liquid Democracy… alles Bereiche, wo die Etablierten keinerlei Visionen haben, und dröge seit 30 Jahren den gleichen Kurs fahren: „Kenn ich nicht, will ich nicht.“ Warum nutzt ihr diese Chance nicht?! Die Berliner haben mit solchen Themen 8,9% eingefahren. Mit den reinen Kerni-Themen waren es… warte… 2%? Hallo?!!?? Ich will auch mehr Transparenz, ein freies Netz, und mehr Demokratie. Aber auf Bundesebene geht es mir auch um andere Dinge. Wer mir da mit Schulterzucken antwortet, bei dem zucke ich an der Wahlurne auch mit den Schultern, siehe Punkt 1.

  18. 18

    wenn ihr (die piraten) so weiter macht und immer nur den selben kram bequatscht,bekommt ihr nie n vernünftiges programm zusammen.

  19. 19

    An alle die, die die Opt-In Mail suchen oder meinen sie nicht bekommen zu haben:

    Bei mir: Versendet am 20.9. von mitgliederverwaltung@piratenpartei.de
    Betreff: Kommunikationspräferenzen E-Mail
    An: An meine auf dem Mitgliedsantrag angegebene Mail-Adresse

    Text:
    Hallo Sylvia,
    der Bundesvorstand möchte die Kommunikationsleistung verbessern und dir in Zukunft mehr Informationen über Aktionen, Umfragen und Berichte der aktuellen Arbeit zur Verfügung stellen.

    Natürlich möchten wir dabei deine speziellen Wünsche beachten. Du kannst entscheiden, ob du Aktionsaufrufe, Umfragen oder Berichte erhalten möchtest oder nicht.

    Aus diesem Grund kannst du hier
    http://limesurvey.piratenpartei.de/index.php?lang=de-informal&sid=76217&token=%5B30-Stelliger Token]
    deine persönlichen Kommunikationspräferenzen eintragen, die wir dann beim Versand weiterer E-Mails beachten.

    Ich möchte dich aber darauf hinweisen, dass sehr bald eine erste Umfrage versandt wird. Wenn du keine Umfragen erhalten möchtest, würde ich dich bitten, dies beim obigen Link zeitnah einzutragen, sodass wir deinen Wunsch sofort einbeziehen können.
    Weiterhin wird bei versandten E-Mails obiger Link immer zur Verfügung gestellt. Deine Kommunikationspräferenzen lassen sich somit jederzeit an deine Wünsche anpassen.

    Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung:
    wilm.schumacher@piratenpartei.de

    Viele Grüße
    Wilm Schumacher
    Generalsekretär

    Piratenpartei Deutschland
    Pflugstraße 9a
    Berlin, 10115
    Deutschland

  20. 20

    Tja, angesichts der Tatsache, dass ein ausführlicher Grundsatzprgrammentwurf zur Energiepolitik schn seit einem Jahr auf Halde liegt und jetzt möglicherweise ein weiteres halbes Jahr und angesichts der Tatsache, dass ein Wochenende recht kurz ist für die Menge aller Anträge insgesamt, und angesichts der Tatsache, dass im nächsten Jahr nur die LTW SH anliegt…

    …sollte man für 2012 einen dritten BPT ernsthaft überlegen. Einen (vielleicht in SH kurz vor der Wahl da?) für Vorstandswahl und so viel Satzung und Prgrammatik wie dann noch möglich, und zwei weitere Programmatik & Satzung.

  21. 21

    PS: Wer hat eigentlich die Umfrage entworfen?

  22. 22

    Ich finde das Verfahren nicht so gut. Es war klar, dass an erster Stelle die Themen kommen, zu denen wir sowieso schon was im Programm stehen haben.

  23. 23

    Leider liegen die typischen „Nerd“-Themen wieder vorne, aber sich zuerst mal über ein piratiges Menschenbild Gedanken machen interessiert nicht. Das nenne ich das Pferd von hinten aufzäumen.

  24. 24

    leider wurde aus den letzten parteitagen offensichtlich nichts gelernt. die antragsreihenfolge nach themenfeldern zu sortieren ist völliger mumpitz. vor allem wenn beim zeitpunkt der umfrage ja noch überhaupt nicht klar war was sich hinter den themenfeldern verbirgt. die umfrage sagt im prinzip nichts weiter aus als dass die kernthemen der piraten datenschutz, teilhabe und transparenz sind. tolle erkenntnis, aber leider überhaupt nicht zielführend um einen programmparteitag sinnvoll vorzubereiten. die guten anträge gehen unter, dafür wird vorraussichtlich viel zu viel zeit mit unsinnsanträgen vertan anstatt dass wir uns wirklich mal an die heissen eisen ranwagen.
    wir müssen uns für 2013 positionieren, dafür brauchen wir standpunkte.

    ich hoffe dass es so gemacht wird wie @zeitweise das vorgeschlagen hat: nachdem alle anträge eingegangen sind wird nochmal abgestimmt welche anträge konkret behandelt werden sollen. gruppiert wird nach konkurrenz und nicht nach (sowieso recht schwammig definierten) themenbegriffen.

    welches tool dabei benutzt wird is mir relativ wurst. könnt ja einfach nochmal ne limesurvey umfrage machen. es sollte allerdings schon vom vorstand ausgehen. ein basismitglied hat nunmal nicht die möglichkeiten 6000 piraten zum voting aufzurufen.

    grüß, korbinian

  25. 25

    LiquidFeedback!!

  26. 26

    Es gab gerade die Kritik von Fefe, die Umfrage wäre nicht repräsentativ, nicht geheim und leicht manipulierbar. Das ist ja eigentlich genau das, was die Piraten besser machen wollten. Wozu genau wurde LimeSurvey eingesetzt?

  27. 27

    Frage 4: Durch dieses Verfahren kann es dazu kommen, dass wir immer nur Anträge zu denselben (Kern-) Themen behandeln und Anträge aus weniger beliebten Bereichen stets wieder aufs Neue vertagt werden müssen.

    lol

    Ich bin mir sicher, wäre dieser Wink mit dem Zaunpfahl nicht vor der eigentlichen Entscheidung abgefragt worden wäre das Ergebnis ein ganz anderes geworden^^
    Ein Fragebogen will wohl konstruiert sein!

  28. 28
  29. 29

    Bei aller gerechtfertigten Kritik muss ich anmerken, dass Umfragen mit LimeSurvey ein Schritt i n die richtige Richtung sind – nämlich die Einbeziehung der Basis bei sämtlichen wichtigen Fragen. Das wir noch Jahrzehnte von der erfolgreichen Realisierung einer Basisdemokratie sind, sollte ebenfalls jedem klar sein. Wer große Ziele vor hat muss damit rechnen auf dem Weg dort hin Fehler zu machen – aus Fehlern lernt man. Es wird immer genügend Leute geben die solche Visionen nicht teilen oder auch gar nicht verstehen (wollen). Trotzdem ist es ein richtiger Schritt die Entscheidungsgewalt aus den Händen weniger Privilegierter in die große Masse der Bevölkerung zu bringen. Das geht eben nicht im Hau-Ruck-Verfahren, sondern wird noch einige Versuche nach der Try-and-Error-Methode benötigen. Nicht alle werden optimal verlaufen, bei einigen machen wir uns möglicherweise lächerlich. Der Weg ist trotzdem richtig. Kritisiert bitte konstruktiv und macht einfach mit wenn ihr bessere Ideen habt.

  30. 30
    Aleks Lessmann

    Bereitet schon Zettel für ein Alex Müller Verfahren, denn wenn ihn sonst keiner stellt werde ich den Antrag an den BPT stellen. Diese Unterwanderung des höchsten Organs der Piratenpartei mit einer Umfrage werde ich nicht hinnehmen.

    Das BPT sollte entscheiden, welche Themen(felder) es bearbeiten will, nicht eine Umfrage außerhalb des BPT.

    Schönen Gruß
    Aleks

  31. 31

    Das sich hier einige über die Themen beschweren, kann ich nun gar nicht nachvollziehen.

    Wir sind mit den Themen in den Wahlkampf gezogen und den Wählern versprochen dort unsere jetzigen Kompetenzen und Lösungen umzusetzen – jetzt sind wir zu gut/groß dafür oder wie soll ich hier einige Interpretieren ? Denkt doch mal eine Minute bevor ihr so einen Unfug schreibt genau damit macht man sich vollständig unglaubwürdig.

    Was ich allerdings als ernsthaftes Argument sehe, sind Themen aus der zweiten oder dritten Reihe. z.B. Drogenpolitik und Familie halte ich persönlich für wichtig und dort wurde innerhalb der Partei über Jahre auch einiges zu geleistet – dazu sollte man tunlichst einen weiteren BPT ansetzen, wo nur solche Themen abgearbeitet werden und die Piraten ein besseren Überblick zu dem KnowHow und Lösungsansätzen der PG/AG erhalten.

    Basisdemokratie kann man nicht an einem WE durchziehen!

    Und diese ständigen Zwischenrufe „Jetzt müsst ihr aber auch mit Themen XYZ auftreten“ … Geht in eine PG, AG oder Sonstiges und puscht das Thema mit eurer Mitarbeit, aber „Ich wünsch mir mal“ funktioniert nicht und wird nur Chaos in unsere eigentlichen Kernthemen bringen. Vergesst bitte nicht, das wir hier und jetzt mit der Unterstützung für genau diese „Nerd“ Themen sind.

  32. 32

    Laut „Rohdaten“ gab es 270 Anregungen bei der letzten Frage. Da habe ich doch den Verdacht, dass hier viel Unmut an der Umfrage ausgedrückt wurde.
    Wo sind diese? Scheinen nicht Bestandteil der Rohdaten zu sein.

  33. 33

    Schade, dass der Tierschutz soweit unten kommt. Hunderte Millionen Tiere haben in Deutschland jedes Jahr ein klägliches Leben und viele sterben einen grausamen Tod. Alleine cirka 500.000 Schweine werden bei Bewusstsein (da nicht richtig betäubt) lebendig verbrüht.

  34. 34
    André Reichelt

    Zunächst möchte ich den Vorstand für die Umfrage loben.

    Dann muss allerdings bereits meine Kritik folgen! Es war vorhersehbar, dass Themen wie Transparenz und Bürgerbeteiligung ganz oben mit dabei sein werden. Die genannte Antragsreihenfolge wäre allerdings für all diejenigen völlig deprimierend, die viel Zeit und Herzblut investieren um an ihren eigenen Themen zu arbeiten.

    Deshalb bin ich der Meinung, dass wir diese Umfrage ausschließlich als Anhaltspunkt nehmen sollten für die eingereichten Anträge. Wir sollten dann nach Ablauf der Antragsfrist kurzfristig eine weitere Umfrage starten. In dieser soll dann konkret über die eingereichten Punkte abgestimmt werden.

    Wir haben bereits ein sehr gut aufgestelltes Programm was Transparenz und Bürgerbeteiligung angeht. Wenn hier tatsächlich bis zum BPT noch hervorragende Initiativen eingebracht werden sollten, dürfen wir diese gerne auch honorieren. Es wäre jedoch nicht zu unserem Vorteil, wenn wir 3/4 der uns zur Verfügung stehenden Zeit beim BPT damit verbrächten an Wortstellungen und mikroskopischen Details herumzudoktoren.

    Ich befürchte, dass es nämlich auf genau das hinaus laufen wird: Stundenlange Diskussionen über einzelne Formulierungen, die zwar unseren Perfektionismus befriedigen, jedoch keinen Mehrwert für unsere Außenwahrnehmung liefern. Statdessen ist es viel sinnvoller, aus diesen Thesen abgeleitete Forderungen konkret auf Papier zu bringen.

    Klar können wir gebetsmühlenartig wiederholen, dass sich Positionen zu allen politischen Themen aus unserer Grundüberzeugung ableiten lassen. Das bestreitet ja auch niemand. Allerdings wollen die Bürger von uns konkrete Antworten und nicht irgendwelche abstrakten Beschreibungen haben!

    Wirtschaftspolitik? Klar, mehr Transparenz tut hier gut! Aber wie soll das genau aussehen? Wo setzen wir an? Wie kann konkret durch unsere neuen Ansätze für eine bessere Wirtschaftspolitik gesorgt werden. Warum ist mehr Transparenz hier absolut notwendig und essenziell?

    Fragen über Fragen – aber wir wollen uns über Komma, Punkt und Synonyme streiten statt dem Bürger klar zu machen, warum Piratenpolitik auf breiter Basis die bessere Politik ist.

    Ich heiße André – und ich wär‘ stolz auf das einzig basisdemokratische und transparente Gesamtkonzept für eine neue Politik in Deutschland!

  35. 35
    Hubert J. Heckl

    Leute, ist ja alles Lieb und Recht und ich finde die Themensammlung voll Klasse, aber für den BPT sollte schon der Vorstand das letzte Wort der Agenda haben.
    Ich vermisse ganz stark die Themen „Positionierung in der deutschen Parteienlandschaft“ und auch Postitionierung zu aktuellen bundespolitischen Fragen, wie z.B. Euro, Verkehrspolitik und PKW-Maut, Alternative Energien, Wirtschaft. usw.
    Die guten Ideen müssen in Form gegossen werden um vom OttoNormalverbraucher verstanden zu werden.
    Wir brauchen Meßlatten für uns und unsere Wähler.
    Es gibt so viel zu tun. Lasst den BPT dazu nutzen den Weg zu ebnen für viele Arbeitsgruppen um schnellstmöglich detaillierte, globaler politische Aussagen treffen zu können.

  36. 36

    @35:
    Nein, genau das sollten die Piraten IMHO nicht tun. Sie brauchen kein Programm für XYZ sondern ein Programm, was die Bürger in der Politik möglichst schnell selber Entscheidungen treffen lässt über Platformen wie LiquidFeedback. Eine kleine Partei, die versucht alles zu entscheiden und festzulegen wird daran scheitern, dass nicht alle ihre Mitglieder diese Punkte teilen.

    Bitte Piraten. Besinnt euch darauf, wofür ihr steht: Nicht ein komplexes Wahlprogramm mit Positionen zu allen Themen, sondern ein Wahlprogramm was es möglichst schnell dem Bürger in die Hand gibt, über solche Themen selbst zu entscheiden.

    Marcus

  37. 37

    @Sylvia #19 es war eine OptOut Mail keine Opt-In Mail („wenn Ihr KEINE umfrage erhalten wollt“).

  38. 38
    das-leben-ist-schoen

    Habe ähnlich abgestimmt wie das Ergebnis geworden ist. Vielleicht wäre es aber tatsächlich sinnvoller ALLE Themengebiete über MEHRERE BPTs hinweg (auch über mehrere Jahre wenn es sein muss) rotieren zu lassen; jedes Themengebiet kommt dann (irgendwann) mal dran. Und wenn ein Themengebiet von den BPT-Anwesenden als „unwichtig“ betrachtet wird, kann der BPT ja immernoch die Anträge ablehnen. — An die Kritiker der Umfrage: Bitte haltet euch mit Manipulationsvorwürfen zurück. Wir sind trotz Erfolgen immer noch „jung und unerfahren“ und müssen den Weg erst noch finden!

  39. 39
    Hubert J. Heckl

    @ 36, @35 Mal langsam, keiner sprach von komplexen Programmen. Wollte ihr wieder eine Pressekonferenz wie in Berlin, wo uns anschließend die Presse zerfetzt, wegen fehlender Aussagen unklarer oder nicht vorhandener Positionierung. Wo liegt denn das Problem, wenn wir uns positionieren. Abstimmung und Input ist eine super Sache aber die Zusammenfassung des Inputes muss doch unters Volk. Wir müssen doch über den Tellerrand schauen, wenn wir aus den 9% künftig 2stellig werden wollen.

    Ich habe auch nicht von „Alles“ gesprochen, sondern von wichtigen Punkten. Da sehe ich schon qualitative und quatitative Unterschiede.

    Wenn nun größere Wahlen anstehen und hoffentlich viele Podiums- oder F2F-Gespräche kommen, werden die verschiedensten Punkte zum Gespräch auf uns zu kommen. Wie stellte man sich dies dann vor: „Momentmal, ich mach mal gerade eine Internetabstimmung zu diesem Thema“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies zielführend ist. Wir sollten uns schon dem Lehrsatz bewußt sein, dass Vorbereitung 99% des Erfolges ausmachen.

    Und ich habe gerne Erfolg und ich möchte auch, dass die Piraten weiterhin Erfolg haben.
    Ich denke, dass möchte jeder der diese Zeilen ließt. Lasst uns unsere Hirne bündeln und uns vorbereiten, dass wir alle Erfolg haben.

  40. 40

    Das ist ja mal eine super Sache!

  41. 41

    Das Vorgehen ist klasse, DANKE.

    Warum kommen Themen wie Arbeit & Soziales, Wirtschaft… nicht weiter oben auf die Agenda ? Natürlich wird kein fertiges Parteiprogram dabei rauskommen, der Prozeß zu einer vernünftigen Meinungsbildung wird noch lange genug dauern.

    Wenn die Themen aber jetzt nicht besprochen werden.. wann wollt ihr damit anfangen ??????

    Die Priatenpartei ist so wichtig für unsere Parteienlandschaft – BITTE ÜBERDENKT DIE REIHENFOLGE UND DIE THEMEN !!!

  42. 42

    „Kleine Partei, die Entscheidungen an Bürger durchreicht“ und „thematisch breit aufgestellte Partei“ müssen doch gar kein Widerspruch oder Gegenpole zueinander sein. Seid doch mal bitte etwas fantasievoller.

    Man kann zu Themen, wo man noch nicht so viel Kompetenz hat oder die sehr umstritten sind, doch viele Meinungen aus der Bevölkerung anhören, und auch externe Experten. Foren eröffnen, für breite Beteiligung werben, der Diskussion, die schon da ist, Orte geben. Da wäre die Rolle der Piratenpartei bei fahrscheinlosen ÖPNV zb:

    -Experten, Historiker, Bahnfans, Vertreter ähnlicher Initiativen, Piraten, etc., und F-ÖPNV-Gegner an einen Tisch (Pad, Forum, Konferenz,…) zu bringen, und Fakten bewerten, Wertungen diskutieren, Möglichkeiten erörtern und knallhart durchrechnen.

    Entweder es geht grundsätzlich, oder es geht nicht – das muss sich ja feststellen lassen. Ansonsten ist es dann eine Frage des Wollens, und das hängt wiederum an grundsätzlicheren Dingen wie dem Menschenbild („es soll nicht jeder gratis fahren dürfen und dafür auch zahlen müssen, das ist Gleichmacherei, ich hab doch ein Auto, weil ich mich angestrengt habe“ oder „in einer Stadt muss jedem Menschen Mobilität zustehen wie auch Wasser, Nahrung und ein Dach über dem Kopf, es ist ein Grundrecht“ oder „die Menschen sind mir völlig wurst, aber es ist einfach effizienter und billiger“, etc.).

    Und genauso beim BGE und all den anderen Nordsüdkonflikt-Themen.

  43. 43

    leute,ihr müsst jetzt wirklich etwas in die pötte kommen! http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,790787,00.html ihr könnt nich immer nur das selbe themengebiebt bequatschen ,ihr müsst auch endlich neue punkte in eurem program aufnehmen!seit der europawahl hab ich euch immer gewählt.aber so langsam glaube ich,dass es sinnlos ist,euch zu wählen,weil ihr euch einfach nicht weiterentwickelt ….das ist schade… 🙁

  44. 44

    Wieso LimeSurvey? Wozu haben wir denn LQFB?

  45. 45

    was zeitweise, korbinian & viele andere sagen – bitte die guten Anträge nach vorn, für eine Themensortierung hätte man auch gleich die Ergebnisse vom letzten AM-Verfahren nehmen können (hat sich da irgendwas verändert?) – schade um die Zeit, welche für diese Umfrage aufgewendet wurde :/

  46. 46

    Einfacher, besser, intuitiver, spontaner – also mit einem Wort: Genial! ist der Vorschlag, der gerade im Bundes-Liquid diskutiert wird:

    http://pplf.de/i1864 ‚Antragsreihenfolge durch erweitertes Losverfahren‘

    Auch die Anregung sollte man berücksichtigen: http://pplf.de/a3717

  47. 47

    […] Ergebnisse der LimeSurvey-Umfrage und vorläufige Empfehlung an … […]

  48. 48

    Johannes Israel: Ich bin einigermaßen entäuscht darüber, dass die Themen :
    11:07 Johannes Israel: Anträge aus den folgenden Themengruppen: Arbeit und Soziales Wirtschaft und Finanzen eventuell: Umwelt und Energie zur erst zweiten Antragsreihe vorgeschlagen sind.
    11:10 Johannes Israel: Ich begründe das damit: Die Berliner Piraten haben mit diesen Grundsatzprogrammpunkten den Wahlkampf geführt und erfolgreich damit obsiegt.
    11:16 Johannes Israel: Sicher und zusätzlich die Punkte Bildung, Transparenz haben die Nichtwähler und Wähler motiviert. Nun sieht es so aus als wenn die Arbeit und Soziales als zweitranging zu betrachten seien. Das finde ich am Wählerwillen und Wahlversprechen vorbei gedacht. Sehr SCHADE;-(
    11:18 Johannes Israel: Und mir sträuben sich die Nackenhaare.:-(
    11:32 Johannes Israel: Wenn ich sehen muss, dass erst an 11. Stelle das Recht auf sichere Existenz und Teilhabe folgt und somit, wenn überhaupt erst aus der 3. Reihe behandelt wird. Oh je:-(((
    Chat:

  49. 49

    Weil es heute auch in der BuVo-Sitzung angesprochen wurde, hier der aktuelle Stand der Diskussion, welchen Vorschlag für die Tagesordnung Bundesvorstand + Antragskommission dem Bundesparteitag vorlegen werden.

    Kommentare, Änderungsvorschläge sind gerne gesehen.

    Tag 1 (Samstag):

    1. Anträge zur Programmstruktur (Was sind Positionspapiere und wie werden sie abgestimmt, etc)
    2. Abarbeitung der beliebtestesten Antragsgruppen aus der LQFB-Initiative in der Reihenfolge der Beliebtheit.
      (aus http://vorstand.piratenpartei.de/wp-content/uploads/2011/10/LimeSurvey_1.jpg )

    Tag 2 (Sonntag):

    1. Satzungsanträge zu den Themen Finanzordnung, Mitgliedsanträge, Spenden
    2. Je nach Zeit weitere Satzungsanträge. (Max 2 Stunden Satzung insgesamt)
    3. Behandlung von Einzelanträgen mit ihren Alternativanträgen nach Beliebtheit der Einzelanträge.

    Es wird demnächst (etwa 2 Wochen vor dem BPT) eine weitere LimeSurvey-Umfrage geben, bei der Teilnehmer eine feste Anzahl von Einzelanträgen auswählen können, die sie bevorzugen.

    Die Beliebtheit der Einzelanträge ergibt sich dann aus dieser Umfrage. Zusätzlich können alternierend auch die Einzelanträge mit den besten Ergebnissen in LQFB behandelt werden.

    Hintergründe sind folgende:

    Zu den laut erster LS-Umfrage beliebtesten Themengruppen wurden insgesamt wenig Anträge eingereicht. Die beliebtesten Themen sind also relativ schnell abgearbeitet. Der erste Tag sollte dazu reichen.

    Gleichzeitig gab es von vielen Personen Kritik und den Wunsch, auch andere Themen zu behandeln, solange dort gute Anträge vorliegen. Deswegen am zweiten Tag viel Zeit für beliebte Einzelanträge.

    Beliebteste Anträge aus LQFB – Beliebteste Anträge aus der noch kommenden LS-Umfrage.

    Satzungsanträge passen unserer Meinung nach Sonntag morgen sehr gut als Einstieg in den zweiten Tag.

  50. 50

    Warum wurde mein Betrag zu diesem Thema nicht verööfewntlcht?:-(

  51. 51
    Bartholomäus Kaminski

    Ohne alle Kommentare gelesen zu haben, finde ich das Verfahren und die Conclusio daraus sehr gelungen.
    Die Enttäuschung einiger über „nicht behandelte Themen“ kann ich zwar gut verstehen, aber in Wirklichkeit wird kaum jemand zu lange Marathon-Sitzungen „geniessen“ wollen.
    Zudem ist es nicht der einzige BPT – weitere mit folgenden diesmal nicht benannten Themen werden kommen.

    Die PP ist auf einem guten Weg, braucht nur noch mehr medienkompetente Vertreter nach aussen hin.

  52. 52
    Michael Bluhm

    Wenn das Thema Werte und Menschenbild nicht am Anfang steht und verschoben wird, bieten wir nach dem X-ten Parteitag wieder ein großes Fragezeichen für den politischen Gegner und die Bevölkerung. Hier müssen wir uns eindeutig positinieren. Nur dann können wir uns den anderen Themen widmen.
    Es erschwert uns Parteiarbeitern erheblich die Kommunikation mit Interessenten!
    Im übrigen bin ich mit 8 Themengruppen vorerst einverstanden. 4 pro Tag
    Wenn dann noch Zeit übrig ist, kkönnen wir ja ins Detail gehen.
    Wir brauchen dringend Grundpositionen für die Arbeit.

  53. 53

    Ihr hättet mal wirklich die Mitglieder-Einbindung besser ausgestalten sollen; ich und zahlreiche andere erhielten keine Post, obwohl Bundespartei-Post zu anderen Anliegen in der Vergangenheit durchaus ankam.

  54. 54

    […] der ersten LimeSurvey-Umfrage vom 23.9. hatten wir von vornherein die Behandlung von Themenblöcken unterstellt. Erklärtes Ziel war es, […]

  55. 55
  56. 56
  57. 57

    Beteiligung innerhalb der Piratenpartei…

    Im Rahmen jüngster Berichte stand immer öfter die Beteiligung innerhalb der Piratenpartei, insb. im Vergleich zur Grundgesamtheit der Mitgliederdatensätze bzw. generell im Mittelpunkt. Ich hab das zum Anlass genommen, mal ein paar absolute Zahlen zu s…

Was denkst du?