Die PIRATEN stehen ein für Künstler, ihr Publikum und die Freiheit von Werken.
So wie viele andere Mitglieder der Piratenpartei gehört die Beisitzerin des Bundesvorstandes Julia Schramm zu den Urhebern, deren Interessen den PIRATEN am Herzen liegen. Die von den PIRATEN geforderte Reform des Urheberrechts umfasst deshalb auch eine Novellierung des Urhebervertragsrechts, um so die weitreichende Selbstbestimmung des Urhebers gegenüber klassischen Verwertungspositionen zu garantieren. In einer Abwägung zwischen wirtschaftlichem und ideellem Interesse obliegt die Wahl des Verwerters und der Vertragsbeziehung jedoch dem Urheber selbst.
Gleichzeitig gilt unser Interesse auch dem Schutz des Nutzers vor restriktiver Durchsetzung vertraglich garantierter Verwerterrechte und dem freien Zugang zu Werken und Informationen, deren nichtgewerblicher Kopie und Verbreitung.
In diesem Spannungsfeld ist die Vertragsbeziehung von Julia Schramm und ihrem Verleger zu bewerten. Die Details zu ihrem Buch und der Vertragsgestaltung sind von Julia immer kommuniziert worden und seit langem öffentlich bekannt
Die gängige Praxis, Anbieter und Benutzer im Netz bereitgestellter Kopien abzumahnen, vom Netz zu nehmen und mit einer Kostennote zu bestrafen, konnte Julia Schramm mittels eines Kompromisses mit ihrem Verlag abschwächen und so eine der Forderungen der Piratenpartei zumindest im Ansatz realisieren. So konnte sie durchsetzen, dass zunächst eine einfache Information und Bitte statt einer kostenpflichtigen Abmahnung erfolgt.
Eine weitreichende “Fair Use” Regelung für die freie Weitergabe, einer Creative Commons Lizenz oder eines “Pay what you want” Modells für den Onlinebereich wurde vom Verlagshaus hingegen nicht akzeptiert. Wir stärken daher Julia Schramm den Rücken, um diese Forderungen gegenüber ihrem Verleger zu bekräftigen. Einschlägig bekannte Studien beweisen, dass die freie Verfügbarkeit nicht zu sinkenden Umsätzen führt. (Sky is Rising, Hammond Studie uva.)
Statt die ideelle Kraft und Zirkulation von künstlerischen Werken zu fördern, baut die Beziehung zwischen Verwertern und Urhebern nur auf die wirtschaftliche Optimierung des künstlerischen Egos und kennt nur die misstrauische, restriktive Auswertung. Im Windschatten dieses medial geschürten Konfliktes setzen die Gegner einer Urheberrechtsreform ein weiteres Mal sämtliche Hebel in Bewegung, um weiterhin für ihr veraltetes Auswertungsrecht zu werben und die sachliche Argumentation der Piratenpartei durch eine einseitige und emotional zugespitzte Debatte zu konterkarieren.
Die Piratenpartei antwortet darauf: Ja zur privaten Kopie und der Freiheit von Werken. Nein zu illegalen gewerblichen Kopien. Ja zu neuen Geschäftsmodellen künstlerischer Selbstbestimmung. Nein zu rücksichtsloser Durchsetzung von Verwerterinteressen.
Euer Bundesvorstand
[...] Die PIRATEN stehen ein für Künstler, ihr Publikum und die Freiheit von Werken. Eine weitreichende “Fair Use” Regelung für die freie Weitergabe, einer Creative Commons Lizenz oder eines “Pay what you want” Modells für den Onlinebereich wurde vom Verlagshaus hingegen nicht akzeptiert. Wir stärken daher Julia Schramm den Rücken, um diese Forderungen gegenüber ihrem Verleger zu bekräftigen. Einschlägig bekannte Studien beweisen, dass die freie Verfügbarkeit nicht zu sinkenden Umsätzen führt. (Sky is Rising, Hammond Studie uva.) [...]
Danke! <3
Find ich gut! Erst dachte ich: Julia muss ein Maulwurf sein- gesendet und beauftragt um zu schaden. Aber Euer Beitrag setzt die Sache in ein anderes Licht! Sehr gut, Vorstand! Gut reagiert!
Ich glaub ihr wollt es einfach nicht verstehen. Es geht darum, dass Julia Schramm keine eigene Meinung hat, mal hü, mal hot sagt. Sie kann soviel schlecht Bücher schreiben wie sie will. Dann macht Johannes Ponader auch noch Werbung dafür und erzählt im TV von Mäusen. Vielleicht sollte der BuVo mal langsam in der Realität ankommen und sich Gedanken darüber machen, warum die Prozente seit Wochen fallen. Mit unglaubürdigen Beisitzerinnen und Geschichten erzählenden PolGefs die sich von anderen finanzieren lassen steigen sie jedenfalls nicht oder was glaubt ihr wie der ganze Zirkus in der Öffentlichkeit ankommt. Man kommt unter Kollegen als Basispirat verdammt nochmal in Erklärungsnot und an euch läufts runter wie an Teflon.
Dann geht man halt zu nem Verlag der einem die CC-Lizenz erlaubt. Das wäre piratig gewesen, so wie es jetzt ist nutzt es nur Bertelsmann die Piraten abzuschwächen. Well done!
Julia Schramm hätte nie diese Vertragsbeziehung mit dem Verlag eingehen müssen. Sie kannte vor Unterzeichnung die Vertragsbedingungen und wusste das diese im Konflikt mit den Parteiprogramm zur Regelung des Urheberrechtes stehen. Sie hat es dennoch getan, weil Geld eben wichtiger ist als Ziele einer Partei. Das ist die Botschaft wo bei dieser Affäre rüberkommt.
Desweiteren kassiert sie eine große Summe Geld, die sie ohne ihr politisches Amt und damit ohne die Piratenpartei nicht erhalten hätte. Das ganze geht sehr stark an Amtsmissbrauch an. Solche inkonsequente Politiker sind es auch, die später immer wieder in Affären verwickelt werden.
Es ist zu fordern, dass ein hoher Betrag (50%) an die Piratenpartei von Julia Schramm gespendet wird. Denn wenn sie schon einen finanziellen Nutzen aus ihrem politischen Amt zieht, dann aber bitte nur zum Wohl der Partei. Andernfalls ist es ratsam sie distanzieren sich ein wenig mehr von den politischen Zielen der Piratenpartei und tretet zurück.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Markus Dages
[...] Deshalb heißt es jetzt auch: Ja zur privaten Kopie und der Freiheit von Werken. Nein zu illegalen gewerblichen Kopien. Ja zu neuen Geschäftsmodellen künstlerischer Selbstbestimmung. Nein zu rücksichtsloser Durchsetzung von Verwerterinteressen. (Quelle: http://vorstand.piratenpartei.de/2012/09/20/stellungnahme-des-bundesvorstands-zur-buchveroffentlichu…) [...]
Das ist doch maximal scheinheilig. Eine Partei muss sich in ihrem Handeln schon an dem messen lassen was im Parteiprogramm steht und nicht an nachträglichen, fadenscheinigen Ausflüchten:
“Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern, denn dies stellt eine essentielle Grundvoraussetzung für die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dar. ” Quelle: https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Urheberrecht_und_nicht-kommerzielle_Vervielf.C3.A4ltigung
Von Parteien die Wasser predigen und Wein trinken haben wir in Deutschland mehr als genug. Wenn der der Verleger (Bertelsmann-verlag laut FAZ) kein passendes Modell anbietet, hätte Julia Schramm ja vielleicht eine Alternative suchen können – Verlage dürfte es doch wohl genug zur Auswahl geben, auch solche, die alternative Vertriebsmodelle anbieten, oder etwa nicht?
Der Absatz “Die gängige Praxis.. und Bitte statt einer kostenpflichtigen Abmahnung erfolgt.” ist der ungeschickte Versuch nachträglicher Schadensbegrenzung für ein Szenario, das ganz klar vorhersehbar war. Dass jetzt eine Frau Wullf ihr Buch angeblich als kostenloses pdf ins Web stellen will lässt die Piraten natürlich nochmal um einiges älter aussehen.
Sorry, aber das ist eindeutig zu wenig. Die Zielgruppe eurer Kernwähler laufen euch gerade davon und ihr merkt es immer noch nicht.
So Long, and Thanks for All the Fish…
Hallo,
Ich kann ja vestehen, dass der Vorstand nun Frau Schramm in Schutz nimmt. Aber …
“Statt die ideelle Kraft und Zirkulation von künstlerischen Werken zu fördern, baut die Beziehung zwischen Verwertern und Urhebern nur auf die wirtschaftliche Optimierung des künstlerischen Egos und kennt nur die misstrauische, restriktive Auswertung.”
Nur hat sich Frau Schramm den Verlag ja wohl selbst ausgesucht und sich hier NICHT für einen der vielen kleinen Verlage entschieden, bei dem ersters möglich ist, sondern der auf zweites fokussiert is. Random House ist global die Nummer 1 im Buchgeschäft. Dass Ihr Verlag zu Random House gehört – so viel Recherche kann Frau Schramm schon zugemutet werden, finde ich.
“Nein zu illegalen gewerblichen Kopien.”
Davon kann im Falle von Frau Schramm ja keine Rede sein.
Im Übrigen finde ich die Diskussionskultur von Frau Schramm inakzeptabel. Einen Shitstorm, so wie es SpiegelON jetzt schreibt und sich damit zum wohlfährigen Gehilfen macht, hat es aus meiner Sicht nämlich gar nicht gegeben. Denn private mails zählen aus meiner Sicht NICHT dazu. Und es ist aus meiner Sicht auch inakzeptabel, dass ein Vorstandmitglied der Piratenpartei diese (Namen geschwärzt oder auch nicht) in Selbstjustiz veröffentlicht. Ich halte das sogar für strafbar.
Tut mir leid, mit solchen Leute im Vorstand sind die Piraten für mich unwählbar.
wo sind denn die details zur vertragsgestaltung kommuniziert worden und wo kann man sie jetzt finden?
“Nein zu illegalen gewerblichen Kopien” ????
Diese Schlussfolgerung zieht der Bundesvorstand jetzt bitte genau aus welchem Beschluss????
Chance gut genutzt! Nun aber in in den nächsten Interviews mit Rundfunk und Presse nachlegen und sich nicht einseifen lassen!
Das ist ja furchtbar, ist der Vorstand jetzt ganz übergeschnappt?
Dieser Vorstand muss weg! Sonst muss ich weg!
Sorry liebe Piraten,
das kann ich jetzt nicht glauben was hier unter Bundesvorstand geschrieben wird. Wie schon vorher kommentiert wurde, hatte Frau Schramm alle Möglichkeiten Verträge zu ändern oder abzulehnen – nein, sie zieht finanziell (für sie) großen Nutzen aus Ihrer (Pseudo-)-Bekanntheit und damit macht sie dass, was andere Politiker erst nach ihrer politischen Karriere versuchen. Und was von vielen Menschen verurteilt wird. Ihr hättet die Chance es anders zu machen, aber ihr werdet schon zu Beginn zu einer Plattform für Selbstdarsteller und andere Schwachmaten.
Jetzt habt ihr die Möglichkeit ein Exempel zu statutieren und die Affäre sauber aufzuabeiten und Euren Laden auszumisten. Wenn ihr’s nicht schafft, werdet ihr eh abgestraft…
Traurige Grüße, Syrlins…
Personen-Shitstorms gegen Autoren und Autorinnen, geführt auf einem Niveau, das nur mit “Vernichtungsfeldzug” etikettiert werden kann, sind jedenfalls keine Förderung von Kultur und Wissenschaft. Diese PM trägt zumindest zu einer Versachlichung der Debatte teil, die im Moment von Gegnern UND von Piraten gleichermaßen unfair geführt wird. Man kann den Text literarisch bewerten, man kann ihn gesellschaftspolitisch bewerten und man kann das Vertragsmodell bewerten, aber nicht die handelnden Personen vernichten, nur weil man ein geistiges Produkt nicht billigt. Wir sollten da dringend zu einer Sachebene finden und auf weitere Häme und Polemik – gleich in welche Richtung – verzichten.
Wenn die Wulff Ihr Buch nachträglich frei online stellen kann, warum dann nicht auch Julia? Sie selbst sagt, Sie hatte mehrere Angebote von verschiedenen Verlagen. Sie selbst sagt, Ihr Hauptkriterium bei der Verlagswahl war die Qualität des Lektorats, ergo NICHT die Freiheit des Nutzungsmodells.
Here’s my view on Julia Schmarr’s contract. I think it is truly exceptional and in a good way too:
http://xn--hn-via.fi/blog/2012/09/19/a-pirates-bargain/
Ein “Ja, ich hab da Mist gebaut und einen Fehler gemacht mit der Wahl des Verlags und es tut mir Leid, dass ich so offensichtlich gegen die Ideale der PIRATEN verstoßen habe.” von Julian Schramm würde mir zumindest schon reichen, um diese Sache aus der Welt zu schaffen. Wir sind alle Menschen, und Menschen machen Fehler und sind manchmal blind vor Habgier.
Schön, wenn auch von mir aus gesehen nicht unbedingt notwendig, wäre auch gewesen, wenn sie zusätzlich zu der Entschuldigung als Zeichen des guten Willens einfach die Hälfte des Buchgelds an die PIRATEN gespendet hätte.
Aber statt ihren Fehler einzusehen… naja wir wissen ja was passiert ist in den letzten Tagen.
Finde es gut, dass der Bundesvorstand schützend vor Julia Schramm stellt. Bei weniger prominenten Piraten, die Opfer von gezielten Angriffen werden tut er dies jedoch regelmäßig NICHT! Der Bundesvorstand und viele Piraten messen regelmäßig mit zweierlei Maß. Der Vorwurf der Doppelmoral und Heuchelei ist berechtigt, wenn zwischen eigenem Anspruch und Wirklichkeit so große Widersprüche klaffen, dass darin der Pazifische Ozean bequem Platz hätte. Der Verkauf eigener Ziele hat längst begonnen! Jemand, der regelmäßig und bewusst provoziert und die Kernthemen der Piratenpartei mit Füssen tritt, um damit zur eigenen Prominenz zu verhelfen, mit der man dann Bücher verkauft (siehe auch Spackeria), hat im Bundesvorstand nichts verloren. Frau Schramm hat die 100.000 Euro auf dem Rücken der Piratenpartei verdient und sich zur besseren Vermarktung vorher auch noch öffentlichkeitswirksam für den Bundesvorsitz beworben, obwohl sie die Reaktionen – wie in der Süddeutschen zu lesen – abgesehen hat und damit der Partei und ihren Zielen bewusst schweren Schaden zugefügt. Das sie aufgrund ihrer auf Provokationen beruhenden Prominenz auch noch gewählt wurde, ist umso trauriger, da die Egoshooter – allen vorneweg Rotzlöffel Christopher Lauer – die Partei der Lächerlichkeit preisgeben und sie mit ihren Vorgehen unglaubwürdig machen. Man möchte fragen, wieviel Geld Frau Schramm von den Silberlingen des Bertelsmann-Konzerns wenigstens der Parteikasse
…gespendet hat. Ums Abzuschließen: Stattdessen wäre es angebrachter, wenn Frau Schramm ihren Lohn behält, aber die Konsequenzen zieht. Das würde der Partei zumindest das Gesicht wahren…
Auszug aus dem offiziellem Protokoll des Bundesparteitags 2012.1:
http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2012.1/Protokoll
2012-04-28 15:41:54 Frage: Wirst Du deine neue Bekanntheit oder vermehrte Bekanntheit nutzen, um dein Buch zu vermarkten? 2012-04-28 15:42:08 Applaus. 2012-04-28 15:42:10 Julia: Ja, ich habe dieses Buch geschrieben. Es wird in diesem Jahr erscheinen und ich bekomme dafür Geld, dass es mir ermöglicht, hier Arbeit in dem Maß zu machen. ???? Ich habe bisher stark darauf geachtet, dass man die Sachen trennt. ??? Ich weiß, dass das schwer wird. Ich glaube aber, dass ich in der Urheberrechtsdebatte eigentlich genau die richtige Person bin. Der Wind pfeift uns da um die Ohren. ???? Wer Tauschbörsen verbieten will, will das Internet verbieten. Ich werde diese Meinung vertreten, selbst wenn ich dafür nie wieder einen Vertrag bekomme. Ich glaube, ich kann das gut vertreten, gerade weil ich Urheber bin.
Fazit:
Sie wurde ins Amt gewählt von den Leuten denen das mit dem Buch klar war. Auch damals war bereits die Zahl 100.000 Euro im Raum, wenn sich meine Erinnerung nicht ganz verlassen hat.
Ihr wollt mich jetzt verkohlen oder? lass mal schauen… nein heute ist nicht der 1. April!!!
Wie kann man denn bitte so auftreten? Als Mitglied im Bundesvorstand? Bzw. als Bundesvorstand?
Privat oder nicht ist hier doch gar nicht die Frage! Wenn sich jemand öffentlich im BUNDESVORSTAND einer Partei engagiert und öffentlich ein Buch auf den Markt wirft ist doch klar das dies nicht 2 unterschiedliche Personen sind!
Wie kann jemand der im BUNDESVORSTAND einer Partei sitzt, welche an sich sehr sinnvolle Ziele hat hinstellen und sowas machen???
Und diese besch***enen Ausreden die der Bundesvorstand dann veröffentlicht sind doch wohl ein Witz!!!
Wie dumm muss man denn sein wenn man bei dem genannten Verlag ein Buch veröffentlichen will und dann nicht weiß (?) dass man es nicht anderweitig kostenlos veröffentlichen bzw. kostenlos zu Verfügung stellen darf?
Ich dachte Piraten sind anders… …habe ich mich wohl geirrt!
Oder liegt das nur am Klüngel des Vorstandes? (Ich sehe ja ein, dass man sich persönlich kennt und eventuell befreundet ist und diese Freunde schützen möchte… aber man hat eben auch eine Verantwortung gegenüber seiner Partei und vor allem gegenüber seinen Wählern!!!)
Wird hier “Macht (und Geld) korrumpiert” mal wieder eindrücklich bewiesen?
Wenn Ihr anders sein wollt als die anderen, wenn man euch noch irgendwas glauben soll (es geht ja hier nicht um irgendein Thema sondern eines der wenigen Kernthemen der Piraten!!!) dann muss Frau Schramm aus dem Vorstand oder am besten ganz aus der Partei! (Freiwillig wenn Sie einen Hauch Charakter hätte oder eben nicht freiwillig!)
Es ist äußerst schade zu sehen, wie eine einzelne Person (bzw. durch seine Reaktion eben auch der auch der Bundesvorstand) eine Partei als Alternativ für SPD/Grüne/FDP/CDU/CSU unbrauchbar macht. Wie soll man euch denn irgendwas abnehmen wenn im Bundesvorstand Menschen sitzen welche, wie schon gesagt, “Wasser predigen und Wein saufen”?
ein enttäuschter ehemaliger Piratenwähler (bzw. mit Frau Schramms Worten “der Mob”)
Ich hätte gerne eine kostenlose nicht-gewerbliche Privatkopie für mich. Wer hat einen Link?
Das Verhalten von Fr. Schramm wird offenbar von großen Teilen der Basis als massiv parteischädigend empfunden. Ich teile diese Auffassung.
Um das zu verstehen, möge sich der Bundesvorstand auf Vorwahlkampfexkursion begeben und den ganz realen Shitstorm auf der Straße einatmen.
fail!
Ich hoffe, dass allen Schramm Wähler die Augen geöffnet wurden. Unglaublich, wieviel Schaden eine einzelne Person der Partei mit ihren Zielen anrichten kann. Frau Schramm ist für die Partei unhaltbar geworden, ein Rücktritt ist unvermeidlich und würde die letzte Hoffnung auf Glaubwürdigkeit retten. Oder sind die Piraten wie alle anderen Parteien? Aussitzen und still schweigen bewahren, hoffentlich nicht! War auch schon vorher erstaunlich, dass eine Spackeria-Anhängerin, die öffentlich -auch als BuVo- die Ideale der Piraten wie Datenschutz verrät. Letztendlich war es nur eine Frage der Zeit bis die Bombe dieser Selbstdarstellerin hochging. Sie ist geplatzt, der restliche BuVo sollte jetzt den Scherbenhaufen aufräumen, anstatt zu versuchen Barfuß darüber hinwegzulaufen.
Julia Schramm hat also wie eine Löwin für die User gekämpft, so dass es nur Ermahnungen, aber keine Abmahnungen gibt. Bravo! Damit haben wir als Piraten den ersten Fuß in der Tür der Contentmafia. Alles richtig gemacht! Die werden sich noch umsehen in ihrem Versuch, das künstlerische Ego auch noch wirtschaftlich optimieren zu wollen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich einmal über eine Mitteilung “meiner” Partei derart aufregen muss. So sind wir also jetzt schon im Bermuda-Dreieck des verlogenen Geschwurbels etablierter Parteien angelangt. Mir ist wirklich schlecht wegen der vergangenen Tage. Rücktritt wäre das einzige Wort, die einzige Maßnahme, die hier angemessen ist. Ich kann euch verraten: Vom Parteiaustritt bin ich selbst nur ganz knapp entfernt. Macht bitte so NICHT weiter!
Schon klar…. noch geschwurbelter ging es nicht. Klare Worte wären mal nett gewesen. Was für eine bescheuerte Stellungnahme ist das denn?
DAS sind nicht mehr die Piraten die ich noch vor ein paar Wochen gewählt habe. Vor der Wahl Hui, nach der Wahl Pfui. Die wandeln sich nach der Wahl ja noch schneller, als es Merkel, Kohl und Schröder je getan haben. Schramm sofort raus aus der Partei -sie wird es bei der FDP gut haben-, und weg mit dem gesamten Vorstand; SOFORT!
Die ganze Kiste ist mit viel Um- und Nachsicht legitim und okay… bis zu dem Punkt, als Julia Schramm in einem Interview die restriktive Urheberrechtspolitik ihres Verlages verteidigt und gut geheißen hat. Zitat: “Es ist ja klar, dass der Verlag dagegen vorgeht, wenn mein Buch auf einer Homepage zum Download steht. Ich sehe darin auch keinen Widerspruch [zum Parteiprogramm].”
Mit dieser Aussage hat sie die Glaubwürdigkeit der forschen, aber sachgemäßen Position der Piraten-Bewegung enorm beschädigt. Selbst mit viel Fantasie ist nicht erdenklich, wie dieser gigantische Flurschaden wieder behoben werden kann.
Unser Parteiprogramm spricht sich u.a. gleichwertig für 2 Dinge aus: - Legalisierung nicht-kommerziellen Filesharings - FÖRDERUNG jener freien Kulturgüterverbreitung
Wenn ein geistiges Werk aus dem Netz konfisziert wird und die Verursacher eine Verwarnung erhalten, inwiefern ist damit durch dieses Handeln Filesharing als legal gehandhabt ? Oder gar die freie Kulturgüterverbreitung gefördert ?
Gar nicht. Diese Handlung steht im totalem, nicht zu leugnendem Widerspruch unserem Parteiprogramm.
Durch äußere Zwänge – so läuft’s im Buchmarkt momentan nun mal – wäre der nicht zu leugnende Widerspruch zwischen jener Handlung und unserem Parteiprogrammm durchaus zu rechtfertigen… hätte die Schramm in einem Interview das Handeln des Verlags nicht verteidigt und für gut befunden !
Das ist Schachmatt, was gibt’s da zu reden ? Mittlerweile weiß ich nicht, was lächerlicher ist: Die Schramm-Chose, oder aber die Realitätsverkennung ihrer Unterstützer, die nahtlos Anschluss an die Sternstunden des partreiverdruss fördernden Politiker-Sprechs findet. “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.” “I did not have sex with this woman.” “Die Grünen sind nachwievor gegen den JMStV, aber deren Fraktion hat sich aufgrund parlamentarischer Zwänge anders entschieden.” “Julia Schramm’s Handlung und ihre Äußerungen stehen dem Parteiprogramm der Piratenpartei insgesamt nicht entgegen.”
Alles das Gleiche ! Wollten wir PIRATEN da ankommen ? Ich nicht… Ist das die tolle neue Ehrlichkeit, die durch die PIRATEN Einzug in die Politik halten sollte ? Wie befreiend wäre es doch gewesen, hätte man gestern einen frustrierten Ponader vor der Kamera gesehen, der ohne Rumlavieren wie das Kind im Märchen “des König’s neue Kleider” einfach nur die unverblümte Wahrheit ausspricht. Dass Julia Schramm mit ihrer Gesamtpositionierung in Handlung und Wort gegen die originärste und kernigste Überzeugung der Piratenpartei verstoßen hat und der Frust und die Wut über dies sehr groß ist und auch – berechtigt ! Was hat ein Anti-Pirat im BuVo der PIRATENpartei verloren !? – die Rücktrittsrufe nun laut werden… nein, aber stattdessen… Wendehals, Wendehals, Wendehals. Es ist ein unerträgliches Trauerspiel für Idealisten, oder überhaupt Menschen, die auf Ehrlichkeit und Authentizität zählen…
Insofern kann ich den Offenen Brief des LaVo der PIRATEN NDS nur vollstens unterstützen; einzig bedauerlich ist bei ihm, dass aufgrund der Form keine Unterstützung durch Mitzeichnung im PIRATEN-Wiki möglich ist: http://pastebin.com/VFprkMvi
Viele Grüße, / aka Oliver
@Martin: Suche nach “A Pirate’s bargain” und finde
Julia Schramm hat nie gesagt, daß sie - ihr Buch bei Bertelsmann vertreiben will - bei der ersten UrhG-Verletzung die Rechtsabeilung von der Leine läßt - das Buch inhaltlich unterhalb von Bettina Wulff plaziert (zugegeben subjektiv)
Sie benutzt ihr Amt zur Maximierung ihrer Tantiemen. Sie trennt NICHT die private Autorin mit ihrem Amt, sondern verbindet beides aktiv. Sie misst mit zweierlei Mass und betreibt Datenmissbrauch (Online-Pranger). Sie hat sich unpiratig verhalten, ist rücksichtslos gegenüber der Basis (Mob), den Wählern (wie Basis) und den Parteizielen. Sie entzieht sich ihrer Verantwortung (hat während der Mumble-Debatte gekniffen, aber fleissig getwittert), was ein zusätzlicher Affront gegenüber der Basis ist. Alles das wird vom Vorstand gebilligt, da es an keiner Stelle der PM thematisiert wird. Der gesamte Vorstand ist unfähig zur Selbstreflexion, kritikresistent und fügt mit seinem Verhalten der Partei Schaden zu. Ich plädiere nicht nur für einen Rücktritt von Julia, sondern für eine vorzeitige Absetzung des Vorstandes.
“Statt die ideelle Kraft und Zirkulation von künstlerischen Werken zu fördern, baut die Beziehung zwischen Verwertern und Urhebern nur auf die wirtschaftliche Optimierung des künstlerischen Egos und kennt nur die misstrauische, restriktive Auswertung. Im Windschatten dieses medial geschürten Konfliktes setzen die Gegner einer Urheberrechtsreform ein weiteres Mal sämtliche Hebel in Bewegung, um weiterhin für ihr veraltetes Auswertungsrecht zu werben und die sachliche Argumentation der Piratenpartei durch eine einseitige und emotional zugespitzte Debatte zu konterkarieren.”
Nein sorry, Ihr konterkariert euch selbst. Wie wollt Ihr, bzw. Frau Schramm denn “NEIN” zu Verwerterinteressen sagen wenn sich dann für den schnöden Mammon in die Arme desselben geflüchtet wird?
Was bedeutet bei euch “Freiheit von Werken” wenn diese nicht frei sind? Und gleichzeitig Mitglieder der Piratenpartei – sogar des Bundesvorstandes – die für diese Freiheit kämpfen wollen diese Freiheit an Ihrem Eigentum abgeben. Wohlwissend und mit zig anderen Möglichkeiten, das Buch frei zu verteilen und (!) damit Geld zu verdienen.
Nein Sorry, damit hat die Piratenpartei in meinen Augen das letzte bißchen Glaubwürdigkeit verloren. Aber das ist man ja schon gewohnt, hübsch ineinander verschachteltes Gefasel ohne wirkliche Position und Aussage kann man schon von anderen Parteien bekommen. Das was Ihr jetzt macht ist Schadensbegrenzung, obwohl alles ja schon vorher bekannt war. Ah ja, soso. Also lauft ihr offenen Auges ins Messer ja? Und hinterher hat man von nix gewusst. Bzw. redet sich dann raus, von wegen “das war mir vorher klar das das nicht zusammenpasst.” Aber wie soll die Frau denn sonst an garantiertes Geld kommen. “Pay what you want” ist ja nicht sicher, obs dann 100000 werden. Scheinheilig nennt man sowas!
Noch so eine Partei brauchen wir nicht, mein erstes Kreuz für euch war damit auch mein letztes.
vorstandt’s Neuwahl Aktiviert. alter = cdu nah, fdp affin, untragbar
Leere Worte, leere Phrasen…
Also die Argumentation des BuVo macht mich fassungslos. Es ist eine krude Form von Dialektik zu behaupten, Julia Schramm habe in Gesprächen mit ihrem Verlag Schlimmeres verhindert. Anders gesagt, es ist verlogen. Diese Trennung zwischen guten Urhebern und bösen Verwertern kann auf Dauer nicht funktionieren. Immer deutlicher wird, dass in der Partei keine Vorstellung darüber existiert, wie sich Kunst & Kultur, kurz Urheberschaft finanzieren soll, jenseits von dem allgemeinen Gefasel über neue Geschäftsmodelle. Und wer keine Vorstellung über die Finanzierung hat, hat auch kein Konzept über den Ausgleich der Interessen zwischen Urhebern und Nutzern. Kunst & Kultur herzustellen kostet Zeit und die kostet bekanntlich Geld. Julia Schramm hat sich bei ihrer Kandidatur für den BuVo damit verteidigt, der Vorschuss ihres Verlages garantiere ihr finanzielle Unabhängigkeit und ermögliche ihr damit, ihr Buch zu schreiben. Hat sie diesen Vorschuss eigentlich zurückgezahlt?
Wäre ich Anhänger von Verschwörungstheorien würde ich sagen, dass die “Content Mafia” den Piraten mit Julias Buch einen fetten Trojaner an Bord geschmuggelt hat. “Politische Landschaftspflege” nennen das Lobbyisten allgemein. Die (Raub-?)kopie des Buchs ist mittlerweile überall (selbst hier in den Kommentaren), und offenbar macht sich auch kein Bertelsmann mehr die Mühe, noch abzumahnen.
Warum auch: Mission accomplished.
Der Vorstand ist blamiert, die Partei diskreditiert. Denn es gibt in der Aussenwahrnehmung keine Unterscheidung zwischen der “Autorin Schramm” und der “Piratin Schramm”.
Die Stellungnahme des Vorstands finde ich übrigens unerträglich verschwurbelt und inakzeptabel.
Wenn schon etwas wie “das mit dem Urheberrecht sind politische Forderungen und das Buch ist Realitaet” [sinngemaess] vom Piratenvorstand kommt, dann ist eure Kernkompetenz, die Ehrlichkeit und Transparenz – denn viele andere habt ihr nun wirklich nicht – nun auch floeten gegangen. Wenn nicht sehr bald personelle Konsequenzen kommen bekommt ihr meine Stimme auf keinen Fall. Ihr seid nicht mehr als ein Faehnchen im Wind mit falsch verstandener Loyalitaet – aber nicht gegenueber dem Buerger, wenn nicht bald was passiert!
Wenn schon etwas wie “das mit dem Urheberrecht sind politische Forderungen und das Buch ist Realitaet” [sinngemaess] vom Piratenvorstand kommt, dann ist eure Kernkompetenz, die Ehrlichkeit und Transparenz – denn viele andere habt ihr nun wirklich nicht – nun auch floeten gegangen. Wenn nicht sehr bald personelle Konsequenzen kommen bekommt ihr meine Stimme auf keinen Fall. Ihr seid nicht mehr als ein Faehnchen im Wind mit falsch verstandener Loyalitaet – aber nicht gegenueber dem Buerger, wenn nicht bald was passiert!
[...] internen Streitereien. Der Vorsitzende Bernd Schlömer wollte den Vorgang nicht kommentieren. In einer Stellungnahme hatten sie zuvor Schramm [...]
lol @ Vorstand. Hört ihr euch eigentlich selbst noch zu? Eure Basis (“der Mob”) haut euch erst das Buch um die Ohren und anschließend die Wählerstimmen.
@Emil: Danke, jetzt habe ich auch eine kostenlose, nicht gewerbliche Privatkopie in digitaler Form geladen. Um mich drüber lustig zu machen und um sie anschließend gleich wieder zu löschen.
WARUM STELLT IHR EUCH NICHT HINTER DIE FILESHARER, IHR HOBBY-PIRATEN?????
Was bedeutet im Ansatz realisieren, ist das eine blumige Umschreibung für Scheitern? Warum wurde Fair Use vom gewähltem Verlagshaus nicht akzeptiert, weil es die Reputation der PP kaum geschwächt hätte? Methode? Warum fiel die Wahl der Urheberin auf dieses Verlagshaus, die durch Ihre Tätigkeit aktuell sogar als Beisitzerin die PP repräsentiert und dem Parteiprogramm ohnehin verpflichtet sein sollte? Jugendliche Spackeria Naivität oder grobe Fahrlässigkeit? Das alles war schon lange der Basis bekannt. Wussten es auch die Wähler? Woher dann der momentane KotSturm?
Das Piratenschiff hat (mal wieder wenn man die Umfragen beobachtet) einen Treffer abbekommen. Es wäre bedauerlich wenn es sinkt.
!/bin/sh
Mögliche Lösungen aus der Zwickmühle
if [ JS stellt das "Buch" unter CC online mit Pay what you want Option ] then echo Friede, Freude, Eierkuchen elif [ JS tritt als Beisitzerin des BuVo zurück ] then echo Friede, Freude, Eierkuchen elif [ BuVo tritt geschlossen zurück, Neuwahl wird angesetzt ] then echo Friede, Freude, Eierkuchen else echo Untergang fi
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Leute Leute, soviele Agro-Kommentare gegen Julia. Kriegt ihr überhaupt noch mit was ihr teilweise von euch gebt? Sie ist nicht daran schuld daß wir bei den Umfragen etwas verloren haben….
Wenn ich das richtig verstehe, geht es nur darum zunächst keine kostenpflichtige Abmahnung an den Nutzer eines illegalen downloads zu versenden. Die Kosten dieses netten Schreibens trägt dann der Verlag etc. Kostenpflichtig wird das erst, wenn der Verwarnte das nochmal macht und Anwälte eingeschaltet werden um kostenpflichtig abzumahnen mit Angebot auf Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungsverpflichtungerklärung? Möglicherweise unter Deckelung des Streitwertes bei filesharing-downloads? Das ist ein alter Hut:-) Sehr alt. Mindestens seit 10 Jahren in der Diskussion von -Ja auch Politikern- aber auch von Urheberrechtlern, denen das Filesharing-Abmahnwesen gehörig auf den Senkel geht. So auch mir. Es gibt im übrigen eine Anzahl von Unternehmen, die solche Verwarnungen schon immer kostenfrei an private Endverbraucher bei der illegalen Verwendung von Fotos und Texten versenden. Aber eine Urheberrechtsreform wie im Wahlprogramm angekündigt ist das wirklich nicht. Denkt euch mal was neues aus.
Frau Schramm ist das Opfer der aktuellen Gesetzeslage und muß als solches vom Vorstand der Piratenpartei verteidigt werden. Sie wurde angesichts der herrschenden Umstände genötigt, 100k€ anzunehmen, während selbige Umstände Herrn Ponader dazu veranlaßten, sich nicht mehr von den Bürgern durchfüttern zu lassen, sondern nun lieber seine Parteifreunde anzuschnorren. Das größte dieser Opfer, die der Vorstand der Piratenpartei nun zu beschützen sich zur heroischen Aufgabe gemacht hat, ist allerdings Herr Schlömer – schon qua seines Amtes im Verteidigungsministerium. Der Karrierebeamte Schlömer ist genau der richtige, um unbequeme, innovative, kritische Ideen zu vertreten und zu verbreiten. Genau dies wird er in seinem beruflichen Alltag ja sicher ständig tun…
Rücktritt, die ganze Bagage.
Eihentlich dachte ich bis jetzt, Frau Schramm sei in der falschen Partei, aber mittlerweile denke ich, dass ich selbst in der falschen Partei bin.
Austrittserklärung kommt per Post.
Ahoi!
Ihr habt es nicht verstanden. Das Schönreden hilft nicht weiter. Es musste im Vorraus klar sein, daß diese Geschichte eiskalt von den Medien und anderen Parteien ausgeschlachtet werden würde. Wer in verantwortliche Ämter gewählt wird muss verantwortlich handeln. Jeglichen Interessenskonflikten sollte man freiwillig aus dem Weg gehen. Egal ob diese juristisch oder sonst wie ok zu sein scheinen.
Viele Wähler+Piraten wurden oder werden von Euren Aussitzaktionen vergrault. Es ist wirklich Schade, weil die Landesverbände verdammt hart arbeiten.
Eine professionele Reaktion wäre eine Entschuldigung an die Basis und ein Rücktritt. Um zusätzlich guten Willen zu beweisen könnte Julia auch sicherlich etwas an die ewig klamme Kasse überweisen. Etwas Basisarbeit würde dem Ego auch nicht schaden. Nach ein paar Jahren fern von Verführungen der Ämter, weiser und erfahrener wäre ein Comeback sicherlich eine Option.
der Mob
Ja zur Privatkopie? Kein Problem: (Links wegen Urheberrechtsverletzungen aus dem Kommentar entfernt)
Ich sehe das Buch und den Verkauf nicht als Problem, sondern die Stimmen, die zur falsch verstandenen Rechtfertigung des leider momentan bestehenden Systems und seiner kommerziellen Zwänge unsere Urheberrechtsposition relativieren wollen. Doch wenn man diese leider relativierenden Stimmen mal weglässt, stehen wir Piraten weiterhin für unsere Urheberrechtsposition:
“Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern, denn dies stellt eine essentielle Grundvoraussetzung für die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dar.”