Gestern haben zahlreiche Mitglieder eine Mail erhalten, in denen die Deaktivierung des LiquidFeedback-Accounts wegen fehlender Stimmberechtigung angekündigt wurde. Leider haben auch viele Mitglieder diese Ankündigung erhalten, obwohl Sie ihren Beitrag bezahlt haben. Das hat den Hintergrund, dass der Bundesverband von dieser Zahlung schlicht nichts weiß.
Die Stimmberechtigung wird auf Bundesebene in unserer zentralen Mitgliederverwaltung automatisch berechnet. Grundlage dafür sind die Buchungen der Beitragszahlungen durch die Gliederungen in der Bundesverwaltung. Dort besteht allerdings teilweise noch großer Nachholbedarf. In einigen LVs werden die Buchungen in gliederungseigene Datenbanken und nicht in der Bundesverwaltung gepflegt.
Der Bundesverband weiß also nichts von Eurer Zahlung, weil die Gliederung die Zahlungen nicht in die Bundesdatenbank gebucht hat. Die Notwendigkeit, insbesondere die Beitragszahlungen in die Bundesverwaltung zu buchen ist seit Einführung der neuen Verwaltungssoftware bekannt. Warum das notwendig und wichtig und sinnvoll ist, erklärt Swanhild hier in aller Deutlichkeit.
Die Akkreditierung für die Parteitage in Bochum und Neumarkt wurde jeweils mit individuellen Sonderregelungen, manuellem Setzen der Stimmberechtigung und anderen Hacks überhaupt erst ermöglicht. Deswegen bekamen auch beim BPT akkreditierte Mitglieder die Mail mit der Sperrankündigung, weil auch bei ihnen die Buchungen in der Software weiterhin fehlen und sie daher für den Bundesverband nicht stimmberechtigt sind.
Auf Grund der zahlreichen Rückmeldungen wird sich der Termin zur tatsächlichen Deaktivierung nicht-stimmberechtigter LiquidFeedback-Accounts (gestern wurden nur Mails verschickt) weiter nach hinten verschieben und es werden am 1.6 KEINE Accounts wegen fehlender Stimmberechtigung gesperrt. Ein neuer Termin wird, in Rücksprache mit den LVs, dann hier veröffentlicht.
Für die mißverständlich formulierte Mail mit der Sperrankündoigung und dadurch verursachte Irritationen bitte ich um Entschuldigung. Das machen wir nächstes Mal besser.
Am 8. Mai 2013 fand um 21.00 im Mumble der Piraten ein Podium statt, in dem über den aktuellen Stand der Gründung einer Europäischen Piratenpartei diskutiert wurde.
Des weiteren wir die s.g. “Paris Declaration” die auf dem kommenden Parteitag durch die Piratenpartei Deutschland ratifiziert werden soll.

Mit dabei waren unter anderem:
Aufzeichnung der Sitzung:
Links:
Im Herbst letzten Jahres hatte ich allen Umfrageteilnehmern unter den Mitgliedern eine Mail geschickt und gebeten, an einer Studie von Studenten der Uni Jena teilzunehmen.
Diese Studie ist jetzt beendet und ich habe den Abschlussbericht erhalten, den ich hier nun veröffentliche.
Die Studie trägt den Titel:
und wurde vorgelegt von Jana Kamm, Falko Kliewe, Dajana Schmidt und Claudia Schott.
Der Abschlussbericht kann als PDF hier heruntergeladen werden.
Vielen Dank an die Ersteller und die Zusendung des Abschlussberichts an mich.
Sven Schomacker
Die Ausschreibung der BundesIT zur Anschaffung unserer Hardware ist vor zwei Wochen bereits auf verschiedenen Ausschreibungsportalen online gegangen und Firmen wurden darauf aufmerksam gemacht. Der Vollständigkeit halber kommt hier aber noch die Veröffentlichung auf diesem Portal. Das Ausschreibungsende läuft noch bis zum 12.April 2013.
Nun hoffen wir auf viele gute Angebote – die ersten Firmen haben schon ihre Angebote auf den Weg gebracht.
Die Ausschreibung kann als PDF hier herunter geladen werden.
Sven Schomacker
Nach etwas Verzögerung haben wir jetzt den zusammenfassenden Bericht von unserem Auditor Michael.
Wir hatten uns getroffen und die Pläne unserer Bundes-IT durchgesprochen. Dabei sind wir zusammen den geplanten Aufbau durchgegangen und er hat nach einigen Recherchen das geplante Konzept beurteilt.
Grundsätzlich sind die angedachten Veränderungen des Aufbaus unserer Server positiv beurteilt worden. Auch die Anschaffungen sind von ihm als weitgehend nachvollziehbar angesehen worden. Zu einigen Punkten hat er Anmerkungen gemacht.
Da wir nun möglichst schnell die Ausschreibungen veröffentlichen wollen, werden wir die Kritikpunkte des Berichts beurteilen besprechen und dann entscheiden, inwieweit wir die Ausschreibungstexte anpassen werden.
Die Ausschreibungen selbst werden dann umgehend auf verschiedenen Portalen veröffentlicht. Denn die Bundestagswahl steht an und wir wollen stabile System im Vorfeld sicherstellen können.
Sven Schomacker
Nach einem Review der derzeitigen Ausstattung und Auslastung der Systeme der Piraten-BundesIT nehme ich zu den geplanten Anschaffungen[1] wie folgt Stellung:
Die Speichersysteme der Dell EqualLogic Reihe bieten ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss und sind für die Anforderungen der BundesIT uneingeschränkt zu empfehlen. Jedoch ist nicht ersichtlich, wozu ein Modell mit 10Gbit-Anbindung notwendig ist, da bei der zu erwartenden Workload diese Bandbreite mit Sicherheit nicht ausgeschöpft werden kann. Dies verteuert nicht nur die EqualLogic selbst, sondern auch die zugehörigen Netzwerkinfrastruktur. Zudem ist zu hinterfragen, ob hier wirklich Festplatten mit 15k RPM notwendig sind, da die Kombination von 24 10k-Platten bereits sehr gute Performance liefert. Insofern wird empfohlen, eher das Modell PS6100X oder ggf. PS6100XV anzuschaffen[2].
Es ist zu beachten, dass der geplante Einsatz des Features “synchrone Replikation” eine neue Firmwareserie erfordert, die erst seit September 2012 von Dell für den allgemeinen Einsatz freigegeben ist. Insofern wird empfohlen, dieses Backupkonzept intensiv zu testen.
Aufgrund der bestehenden und zu erwartenden IO-Last der Systeme präferieren wir die 15K HDD’s um auch in 3 Jahren noch den Anforderungen entsprechen zu können. Generell legen wir das System auf die geplante Laufzeit von 6 Jahren aus. Dies bedeutet das wir die 10 Gbit bevorzugen, da ein späterer Wechsel laut Hersteller technisch bedingt nicht möglich ist bei EqualLogic, bzw. höhrere Kosten verursachen würde als der Mehrpreis jetzt ausmachen würde.
Generell ist der Einsatz eines zweiten Switchpaares für ein Backendnetzwerk eine sinnvolle Erweiterung der Netzwerkarchitektur im Zusammenhang mit der Anschaffung des Storagesystems. In diesem Marktsegment gibt es eine Vielzahl von konkurrienden Produkten namhafter Hersteller mit weitestgehend ähnlichem Funktionsumfang, weswegen eine herstellerunabhängige Ausschreibung anzuraten ist. Ob hierbei 10Gbit-Anbindungen zu fordern sind sollte nach der Entscheidung für ein Storagesystem entschieden werden.
Die Switche für den Backbone werden von uns in Abhängigkeit zum Storage ausgeschrieben. Diese sollten vom Storage Hersteller für das System getestet und freigegeben sein.
Die Serverhardware von Dell bietet i.A. ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, und es macht durchaus Sinn hierbei auf nur einen Hersteller zu setzen um den Support zu vereinfachen. Ein Offsite-Backup ist dringend anzuraten, allerdings ist das Vorhalten derart großer Rechenkapazitäten für ein Fallback-System von eher fragwürdigem Nutzen, zumal wohl geplant ist, einen anderen Standort des gleichen Anbieters zu nutzen, womit nichtmal der Fall einer Störung des Netzwerkcores des Anbieters abgedeckt ist. Somit wird empfohlen, diese Anschaffung stattdessen dafür zu nutzen einen der bestehenden R510-Appserver abzulösen und diesen dann, ggf. mit neuen/weiteren Festplatten bestückt, als Offsite-Backupserver zu verwenden, zumal die R5x0-Serie ohnehin eher als Storage- denn als Appserver ausgelegt ist.
Die Ressourcen des Servers würden zum Teil auch aktiv genutzt durch Auslagerung von Monitoring und statischen Diensten. Die Platzierung der Servers im selben Backbone wurde unter Betrachtung des Risikos einer Störung des Backones und der Kosten für Traffic zwischen den Standorten abgewogen. Da interner Traffic kostenneutral ist und eine Störung des Backbones über 2 Standorte eher unwarscheinlich ist und damit zu einem kalkulierbaren Risiko gehört wurde die preiswertere Variante präferiert. In der Auschreibung werden wir aber alle Angebote für diesen Block unter einer Kosten-Nutzen-Risiko-Abwägung gleich behandeln.
Es sollte geprüft werden, ob wirklich volle KVM-Fähigkeiten gebraucht werden, oder ob es nicht etwa ausreicht nur eine serielle Konsole zur Verfügung zu haben, wie z.B. mit dem Produkt OpenGear CM4000[3]. Dieses hätte darüberhinaus den Vorteil Out-Of-Band Management auch für Switche und Storagesysteme zur Verfügung zu stellen. Ggf. kann auch eine Kombination von Konsolenserver und Dell Remote Access Controller (DRAC) Karten für die Server sinnvoll sein.
Wir haben uns für KVM entschieden da Funktionen wie Virtual Media nicht über eine serielle Konsole bereitgestellt werden können.Dieses ist aber erforderlich um den Server remote installieren zu können und im Worst-Case-Scenario mittels boot von Live CD’s wie Grml den server wieder herstellen zu können.
Auch hierfür sollte eine herstellerunabhängige Ausschreibung in Betracht gezogen werden.
[1] http://wiki.piratenpartei.de/IT/Wunschliste/Detail
[2] Dabei ist ausserdem zu beachten dass die PS6100XV für Festplatten größer als 300GB nicht 2, sondern 4 Höheneinheiten verbraucht, was die aktuell vorhandenen Kapazitäten voll auslasten würde.
[3] http://opengear.com/product-cm4000.html
Wie in der letzten öffentlichen Bundesvorstandssitzung angekündigt, möchte ich den Kreis der inhaltlichen Beauftragungen innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen erweitern.
Dazu bitte ich geeignete Personen, sich zusammen mit ihrem jeweiligen Kompetenzbereich bis zum 4. Februar in ein hierfür eingerichtetes Pad einzutragen (bzw. in diesem Pad nach Rücksprache mit der betreffenden Person Vorschläge zu machen.
Ich werde vorläufig nur in den Themengebieten neue Beauftragungen vorschlagen, in denen es keine konkurrierenden Bewerbungen gibt. Sprecht euch daher bitte in den Themenbereichen ab, wer aus der Gruppe derer, die in einem Themenbereich arbeiten, sich für eine Beauftragung bewerben möchte.
Die Beauftragten sollen nach meiner Vorstellung wie bisher keine hierarchische Aufgabe innerhalb ihres Themengebiets erfüllen und auch keine “Sprecher”-Rolle einnehmen, die ohne Rückkopplung mit den anderen Mitwirkenden in dem Themenbereich Position bezieht. Sie stellen vielmehr Knotenpunkte in ihrem jeweiligen thematischen Netzwerk dar, über die man schnell an valide Informationen oder geeigneten Personen herankommt und die schnell über aktuelle Entwicklungen und Diskussionen aus dem jeweiligen Themenbereich Auskunft geben können.
Genaueres zum Anforderungsprofil könnt ihr beispielhaft der vergangenen Ausschreibung für die Beauftragung im Bereich Sozialpolitik entnehmen.
Meine Hoffnung ist, dass wir über diese bessere Vernetzung in den fraglichen Themenbereichen aus unseren Beschlüssen und den laufenden Diskussionen heraus schneller zu aktuellen politischen Vorgängen Stellung nehmen können.
Vielen Dank für eure Bewerbungen!
Johannes (polGF)
Bislang sind 75 Anmeldungen für das Barcamp Strategie Bundestagswahl 2013 eingegangen. Das große Interesse freut uns – stellt uns allerding auch vor das Problem, dass wir die Grenze der Raumgröße erreicht haben.
Weitere Anmeldungen können daher nur noch unter Vorbehalt angenommen werden, d.h. mehr Teilnehmer können wir nur dann aufnehmen, wenn angemeldete Piraten sich noch umentscheiden.
Wenn ihr euch bereits angemeldet habt, solltet ihr heute eine Email erhalten haben. Falls nicht, meldet euch bitte bei Sebastian Nerz.

Die Pirate Party International sucht für ihre nächste Hauptversammlung im Frühjar 2013 (General Assembly – GA) einen Tagungsort für etwa 250 Teilnehmer. Wenn ihr euch also in mit eurem Landesverband, eurem KV oder eurer Crew vorstellen könnt diese Konferenz auszurichten bewerbt Euch!Die Bewerbungsfrist endet am 25. Dezember.
Hier folgt nun der Text der original Ausschreibung:
Call for Hosts
Next main PPI GA – (Spring 2013)
A brief overview of the requirements is given below.
The Program of Conference is usually structured as follows:
The proposal should include:
Im Bundesvorstand fällt zu jedem Zeitpunkt relativ viel Arbeit an – häufig leider mehr, als sich direkt erledigen lässt. Teresa Krohn (@MoppleTheWhale) hat angeboten, mir bei der Arbeit zu helfen. VIELEN DANK erst einmal dafür!
Teresa hat in Zukunft u.A. Zugriff auf die E-Mail-Adresse sebastian.nerz@piratenpartei.de und wird mich dabei unterstützen, eingehende Anfragen zeitnah zu bearbeiten. Wundert euch also bitte nicht, wenn eine E-Mail von ihr unterschrieben wird