Aufzeichnung

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Mitschrift

Begrüßung

Bestimmung Versammlungsleitung und Protokoll

  • Versammlungsleitung: Bernd
  • Protokoll: Klaus, Sven et al
  • Beginn: 17:02
  • Ende: 19:36
  • Stream: bambuser.com/v/3020870

Beschlussfähigkeit

  • anwesend: Alle
  • abwesend:
  • entschuldigt:

Der Bundesvorstand ist beschlussfähig.

Genehmigung der Tagesordnung

Die Tagesordnung ist genehmigt.

Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung

Protokoll unter: https://buvo12.piratenpad.de/2012-09-12

  • Genehmigt

Kennzahlen

  • Kontostand: 27.181,00 €
  • Tagesgeldkonto: 400.371,– €
  • Shop-Konto: 2.782,– €
  • WGB-Konto: 0,00 €
  • Anzahl Mitglieder: 34117 (Wiki:34085, SB 60%)

TOP 1: Bericht vom nicht-öffentlichen Treffen

  • Bernd: Bericht vom vor der Sitzung stattgefunden Treffen des Bundesvorstandes. Austausch über die Arbeit der letzten drei Monate. Insbesondere persönliches und direktes Feedback. Austausch wird fortgesetzt.

TOP 2: Aktuelles

Markus:

*Bericht vom Treffen mit den Pressevertretern in Bochum zur Vorbereitung der Pressearbeit beim bpt2012.2: https://alios.piratenpad.de/2012-09-24-Besichtigung-bpt2012-2, “SG Rettungsfoo” kann BPT begleiten.

Sven:

Hinweise zu Akkreditierung und EInladung zum BPT2013.2, Einladung erfolgt per E-Mail. Leute ohne/mit fehlerhafter Mailadresse werden per Briefpost eingeladen. BGS bereitet Stimmkarten etc. vor. Swanhild:

  • Mumble-Treffen Finanzrat: Fortsetzung des RL-Treffens. Vorschläge zur Änderung des Verteilungsschlüssels der Parteienfinanzierung. Antrag für Bochum geplant.
  • Frage Johannes: Wann neue Sitzung? Swanhild: Noch im Oktober. Johannes schlägt einen Dicken Engel zum Antrag vor. Johannes: Thema der Woche:

  • http://wiki.piratenpartei.de/ThemaDerWocheTermineDickerEngel – In Kooperation von Dickem Engel, parteiinternen Medien thematische Schwerpunkte in der Vorbereitung des BPT setzen. yylBitte um gründliche inhaltliche Vorbereitung des BPT.

  • Hinweise auf Fragemöglichkeit durch Bernd

Kungler:

  • Bitte um Hilfe beim Unterschriftensammeln, es fehlen noch “viele viele tausend” unterschriften. Es gibt ein “Reisebüro” unter reisebuero@piraten-nds.de (@wahlkampfhilfe) zur Helferkoordination.
  • Hinweis auf Sebastian als ersten “Spitzenkandidaten” zur Bundestagswahl
  • Hinweis auf Planungen zum BPT2013.1, Augsburg, Nürnberg, Neumarkt/Oberpfalz, München haben sich beworben. Nächste Woche Hallenbesichtigungen, danach Terminfestlegung.
  • Bernd: Anträge “rotierend” im Bundesgebiet, “Süden mal wieder dran”.

Julia:

  • Antragsfrist bzw. Einreichen im Antragsportal ab Montag, den 1.10 möglich: http://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Bundesparteitag_2012.2/Antragsportal, Einreichung per Wiki (mit automatischer Mail an BuVo um satzungskonform zu sein)
  • Antragskonferenzen laufen soweit: http://wiki.piratenpartei.de/antrag:konferenzen

Bernd

  • Dokumentation der Runden Tische zum Urheberrecht letzten Dienstag vorgestellt. Stellt die Broschüre den interessierten Anwesenden vor.
  • Johannes: Dankt den in dem Thema Engagierten Piraten.

TOP 3: Anträge

Antrag wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb

Beschlusstitel: Antrag wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb
Beschlusstext:
Hiermit bitte ich den Bundesvorstand, folgenden Antrag positiv zu beschließen:

Der Bereich „PShop“ (= die Segmente „Zentraleinkauf“ und „FanShop“) des wirtschaftliche Geschäftsbetriebs erhält als Startkapital einen Betrag von 20.000,– Euro auf das parteiinterne Unterkonto 7006027902 überwiesen.

Die Finanzierung dient dazu, einen Lagerbestand aufzubauen und notwendige Kosten zu begleichen, die für die Aufnahme des Betriebes erforderlich sind (Personalkosten, Raumkosten, Versicherungsprämie, Aufwandsentschädigung für Projektplanung & Programmierung, Aufbau der Logistik, Telefon- und Reisekosten, Bürobedarf usw.).

Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb wird diese Anschubfinanzierung ab dem 01.01.2013 in monatlichen Raten von 400,– Euro auf das Konto 7006027900 an die Piratenpartei zurückführen. Es ist möglich, jederzeit außerordentliche Raten in beliebiger Höhe zur Tilgung zu leisten.

Umsetzungsverantwortlicher Bundesvorstand: Swanhild, mit der dieser Antrag abgestimmt ist

  • Bernd Schlömer
  • Markus Barenhoff
  • Swanhild Goetze
  • Sven Schomacker
  • Klaus Peukert
  • Matthias Schrade
  • Julia Schramm
  • Johannes Ponader - Businessplan war nicht im Vorfeld veröffentlicht. Liquid-Meinungsbild/Feedback wurde dazu nicht eingeholt.
  • Sebastian Nerz - Hätte gerne vorher eine Frage beantwortet, daher an der Stelle Enthaltung. Grundsätzlich dafür und explizit Vertrauen an Swanhild
Zusatzinfos:
Anmerkung Swanhild: Zeitplan mit Annahme des Antrags “Veröffentlichung Businessplan” nicht (mehr) einhaltbar.

  • Swanhild stellt den Antrag erneut vor. Bei letzter Sitzung fehlte noch ein aktualisierter Businessplan, liegt inzwischen vor. Besprechung mit und bei getDigital als geplantem Logistikdienstleister. Weiterhin existiert Rahmenvertrag mit “XXX” als zweitem Dienstleister. Antrag notwendig zur Anschubfinanzierung des Shops.
  • Alios: Dokumente im Wiki veröffentlicht? Swanhild: Shop berichtet monatlich öffentlich. Regt Abstimmung darüber an, ob Dokument grundsätrzlich öffentlich oder nur auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
  • Johannes: Schlägt Veröffentlichung mit Schwärzung sensibler Daten, Komplettzugriff auf Anfrage. Ggf. zunächst Abstimmung über Ob und Wie der Veröffentlichung und Möglichkeit zur Information der Basis.
  • Swanhild. Feedback wäre vor 14 Tagen wünschenswert gewesen, da da Antrag bereits vorgestellt. Erneute Verzögerung zerstört und verzögert Planungen.
  • Matthias: Businessplan sehr professionell. Wünscht sich kurzfristige Veröffentlichung des Plans, hält dies für unkritisch.
  • Bernd: Plädiert für komplette Veröffentlichung, Verweis an hohen eigenen Anspruch an uns selbst. Daher auch Offenlegung des Businessplans. Regt regelmäßige Neuausschreibung der Hauptpartner an, um unbefristete Zusammenarbeit mit Unternehmen ohne Hinterfragen der Geschäftsbeziehungen zu verhindern.
  • Swanhild: Lieferplan mit XXX läuft erstmal nur ein Jahr, jedes Jahr neue Verhandlungen. 20 Lieferanten wurden angeschrieben, Shop hat immer zügig geantwortet und war kooperativ. Anderer Lieferant wäre noch möglich gewesen. Konditionen und Zusammenarbeit im Moment aber am besten. Shop soll in die BundesIT umziehen. Umzug läuft, Link auf Homepage wird eingepflegt, Link Doku wird Business-Plan und an dere Dokumente enthalten.
  • Johannes: Frage zu Haushaltsplanung. Sind die geplanten 20k da bereits enthalten oder neu?
  • Swanhild, kein neuer Budgetposten, Spielraum gibt das her. Spielraum im Budget derzeit -40.000 Euro bis 200.000 Euro. Keine direkte Gegenfinanzierung. Trotz dieser Abführung rutschen wir nicht ins Minus.
  • Kungler: Businessplan enthält ab dem 1.1. eine Tilgung, von daher läuft das Geld dann wieder zurück. Liefert Ersparnisse für Gesamtpartei.
  • Alios: Vorschlag zum formalen Vorgehen zur Veröffentlichung der Dokumente. Drei Komponenten ; Businessplan, AGB, Letter of Intent (LOI). Veröffentlichung kein Problem, LOI evtl. problematisch und sollte Kürzungen/Schwärzungen enthalten.
  • Swanhild: Thomas wird den LOI nochmal anschauen und evtl. Schwärzungen anmerken.
  • Kungler: Kontaktdaten müssten geschwärzt werden
  • Johannes: Forderung nach Transparenz und sollte auf Vertragsverhältnisse angewendet werden. LOI sollte in vollem Umfang veröffentlicht werden.
  • Swanhild: Veröffentlichung erfordert Ablehnung von Rabatten, Müssen uns entscheiden, ob Rabatte ohne Transparenz ODER Standardpreise inkl. Transparenz wollen
  • Alios: Fragt nach
  • Swanhild: wenig Gewinn an Produkten heißt intransparente Preise, weil er dann marktoffen nicht mehr agieren kann
  • Johannes: Gefährliche Argumentation. Bevorzugt dann lieber offene Marktpreise und ggf. Spende an die Partei.
  • Swanhild:
  • Bernd: Spende scheidet formal aus, da Zusammenhang mit wirtschaftlicher Gegenleistung
  • Gast 1: Transparenzgesetz-HH sieht ähnliche Transparenz vor.
  • Gast 2: Erinnert an Maßstäbe der Partei.
  • Kungler: Businessplan liegt vor und wesentliche Eckdaten stehen drin. Könnte man mit geschwärzten Zahlen veröffentlichen, Erkenntnis wird aber nicht steigen. Veröffentlichung mit Zustimmung beider Vertragspartner möglich.
  • Johannes: WIr sind kein Privatunternehmen, Diskussion ist es wert, dass sich Piraten sich nicht an Grundsätze halten. Weder Antrag noch Businessplan war verfügbar. Und wenn sich nur fünf Piraten daran stören und twittern, dann sollten wir die Diskussion nicht kürzen. Debatte ist notwendig. Es lässt sich wohl reinschreiben, dass ein Sonderrabatt vorhanden ist. Der Vertragspartner muss sich dem fügen. Es gibt genug Leute, die den WGB torpedieren und Nachweise und Kritik suchen.
  • Bernd: Komplette Veröffentlichung unproblematisch, inkl. der Sonderrabatte, sieht das sehr gelassen. Müssen den Bemühungen Richtung Transparenz Rechnung tragen.
  • Swanhild: Rahmenvertrag steht Veröffentlichung nur unter Zustimmung von XXX. Und GetDigital muss auch dazu befragt werden.
  • Tirsales: Dann Annahme unter Voraussetzung Zustimmung zu Veröffentlichung, falls die nicht erfolgt ggf neue Verhandlung.
  • Debatte zum Prozedere und Details. …
  • Meinungsbild ob geschlossene Verträge oder nur Veröffentlichung notwendig ist
  • Alios : Abstimmung kann in veränderter Reihenfolge stattfinden

Veröffentlichung Businessplan et al.

Beschlusstitel: Veröffentlichung Businessplan et al
Beschlusstext:
Die in dem Sachzusammenhang des PShops stehenden Dokumente wie Businessplan, Letter of Intent, Verträge, AGB, werden, unter der Berücksichtigung des Schutzes von personenbezogenen Daten, veröffentlicht.
  • Bernd Schlömer
  • Markus Barenhoff
  • Sven Schomacker
  • Johannes Ponader
  • Julia Schramm
  • Swanhild Goetze
  • Matthias Schrade - Für Veröffentlichung Businessplan, übrige Dokumente unter Vorbehalt der Zustimmung/ggf vereinzelte Schwärzung
  • Sebastian Nerz - Grundsätzlich für Veröffentlichung aber das hätte in den Verhandlungen mit Betreiber etc eingebracht werden oder mit denen besprochen werden müssen.
  • Klaus Peukert - Debatte darüber hätte deutlich früher stattfinden müssen, daher keine Zustimmung.

Vertagung Antrag Anschubfinanzierung PShop

Beschlusstitel: Vertagung Antrag Anschubfinanzierung PShop
Beschlusstext:
Der Antrag zur Anschubfinanzierung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes wird bis zu der dieser Sitzung folgenden Vorstandssitzung vertagt
  • Johannes Ponader
  • Bernd Schlömer
  • Sebastian Nerz
  • Markus Barenhoff
  • Swanhild Goetze
  • Sven Schomacker
  • Klaus Peukert
  • Matthias Schrade
  • Julia Schramm

Zahlungsziel Zentraleinkauf

Beschlusstitel: Zahlungsziel Zentraleinkauf
Beschlusstext:
Hiermit beantragt der Landesverband Niedersachsen beim Bundesvorstand folgende Zahlungziele für den Zentraleinkauf einzuräumen.

50% der Bestellwertes müssen sofort bezahlt werden 40% der Bestellwertes müssen bis zum 15.02.2013 bezahlt werden und 10% des Bestellwertes müssen bis zum 15.02.2014 bezahlt werden.

Höchstens werden insgesamt für Niedersachen 100.000 Euro als Zahlungsziel bis 15.02.2013 gewährt (Gesamteinkaufsvolumen wäre dann 250.000,–) und dementsprechend 25.000,– für den 15.02.2014

  • Bernd Schlömer
  • Sebastian Nerz
  • Markus Barenhoff
  • Swanhild Goetze
  • Sven Schomacker
  • Johannes Ponader - Trotz fehlendem Meinungsbild im LQFB (Fehler beim Einstellen)
  • Klaus Peukert
  • Matthias Schrade
  • Julia Schramm

  • Swanhild stellt den Antrag vor. Niedersachsen braucht jetzt Geld, hat aber erst in Q1/2013 wieder Geld. Daher Aufschub Zahlungsziel im Zentraleinkauf.
  • Alios: Nachfrage zur (Re)Finanzierung des impliziten Darlehens. Ist das eine Vertragsbeziehung?
  • Swanhild: Auf der Rechnung wird ein entsprechendes Zahlungsziel vermerkt.
  • Matthias: Klar für den Antrag. NDS hat bisher keine Parteienfinanzierung bekommen. Selbst ein “schlechtes” Wahlergebnis bedeutet erstmals eigene Parteienfinanzierung. Anfang 2013 kommen frische Mitgliedsbeiträge. NDS hatte 2011 Kommunalwahlkampf, daraus aber keine Parteienfinanzierung.
  • Johannes: Anmerkung: Parteienfinanzierung als LTW kommt erst 2014. Frage zu den 10% bis 2014, wie/warum kommen die zu Stande?
  • Swanhild: Geld kommt auch 2013 aus dem Vertelierschlüssel der Bundes-Parteienfinanzierung. Vertagung der 10% nach 2014 ist Entgegenkommen, damit NDS auch noch Mittel für die BTW hat.

  • Pause von 18:30 – 18:45

Antrag Sven

Beschlusstitel: Aktionsmailing zur Unterstützung Wahlkampf NDS
Beschlusstext:
Mailing an alle Mitglieder: Inhalt ist ein Aufruf zur Wahlkampfhilfe. NDS bereitet Inhalt und Orga vor (Standorte, Übernachtungen etc), Abgestimmt mit Andreas Neugebauer
  • Bernd Schlömer
  • Sebastian Nerz
  • Markus Barenhoff
  • Swanhild Goetze
  • Sven Schomacker
  • Johannes Ponader - Zustimmung trotz fehlendem Liquid-Meinungsbild (Antrag wurde nicht im Wiki veröffentlicht). Sehe das als im Geschäftsbereich von Sven/Sebastian/Bernd entscheidbar.
  • Klaus Peukert
  • Matthias Schrade
  • Julia Schramm

  • Sven: Stellt den Antrag vor
  • Klaus: Warum nicht an alle?
  • Sven: Warum eigentlich nicht.
  • Klaus: Änderungsvorschlag auf “Alle Mitglieder”, bisherige Rückmeldungen solcher Aktionen zahlreiche Beschwerden über Nichterhalt von Mailings, daher lieber an 50 zuviel als 5.000 zu wenig.
  • Sebastian: Opt-Out von früher erkennbar? Sven: Nein.
  • Kungler: Verweist auf Einzelne, die sich über so etwas beschweren
  • Sven: Erklärt damaliges Problem im LV Bremen, das Mailing an sich war damals kein Problem
  • Johannes: Opt-Out-Link sinnvoll, Wunschversion, aber nicht schlimm, wenn nicht. (*Julia: Am besten am Opt-out-Day!)
  • Klaus: Partei darf mit Mitgliedern kommunizieren, Rumms, Aus die Maus. Im Zweifel wird dies ein Schiedsgericht so feststellen.
  • Sven: Kommunikation mit Mitgliedern und Information notwendig
  • Gast: Verweis auf thematisch passende Forendebatte. Mitglieder wollen mehrheitlich informiert werden.
  • Sven: Stimmt dem zu. Verweis auf kommenden, regelmäßigen Newsletter.

Kauf und zur Verfügung stellen von Filehoster-Premiumaccounts

Beschlusstitel: Kauf und zur Verfügung stellen von Filehoster-Premiumaccounts
Beschlusstext:
Ich beantrage ein Budget von 350 Euro für den Kauf von Premiumaccounts bei Filehostern. Für diesen Betrag erhält man in etwa 50 Premiumaccounts mit einer Laufzeit von je einem Monat. Die Accounts sollen gekauft werden, sobald eine entsprechende technische Möglichkeit existiert, diese allgemein zur Verfügung zu stellen.
  • Bernd Schlömer
  • Sebastian Nerz
  • Markus Barenhoff
  • Swanhild Goetze
  • Sven Schomacker
  • Johannes Ponader - Keine Kontaktaufnahme mit zuständigem Bundesvorstandsmitglied
  • Klaus Peukert
  • Matthias Schrade
  • Julia Schramm

  • Antragsteller ist nicht anwesend. Keine direkte vorherige Kontaktaufnahme mit zuständigen Vorstandsmitgliedern.

Feststellung der Grundgesamtheit durch Verifizierung der Mitgliederdatensätze

Beschlusstitel: Feststellung der Grundgesamtheit durch Verifizierung der Mitgliederdatensätze
Beschlusstext:
Antrag siehe http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/077

  • Sven stellt den Antrag vor. Erstmals Feststellung, wieviel Piraten wir tatsächlich genau sind
  • Gast: Sieht den Antrag kritisch.
  • Klaus: Geht nicht um LiquidFeedback, das ist nur positiver Seiteneffekt. Geht nur um Feststellung, das hinter dem Mitgliedsdatensatz tatsächlich eine natürliche, die MItgliedseigenschaften erfüllende, Person steht, nicht welche.
  • Gast: Gibt es Doppelmitgliedschaften innerhalb der Partei. Welchen Nachteil hat das?
  • Sven/Klaus: Ja, das ist der Fall.
  • Matthias: Allgemeine Anmerkungen, Wording wie “vermutete Mitglieder” unglücklich. Re-Akkreditierung nach ~14 Monaten aus seiner Sicht zu kurz.
  • Johannes: An Wohnung gefesselte Mitglieder müssten zu Hause besucht werden oder, wenn sie aus Datenschutzgründen Wert darauf legen, sich per PostIdent verifizieren lassen, um nicht ausgeschlossen zu sein. Antrag ist nicht satzungskonform, er würde Personen die Mitgliedschaft entziehen, dazu braucht es eine Satzungsänderung.
  • Sebastian: Rechtliche Bedenken
  • Gast: Wieviele “Sockenpuppen” gibt es denn? Preis für “Überwachung” ist zu hoch.
  • Gast: Geht um “Bereinigung” der Datensätze.
  • Klaus: Sven und ich unterstützen den Antrag. Es. Geht. Nicht. Ums Liquid. Mehrfachmitglieder können bspw. Limesurvey/
  • Johannes reicht Änderungsantrag ein: Definition des Prozesses wie im Antrag, Ergebnis ist das Merkmal “verifiziertes Mitglied” statt “satzungsgemäßes Mitglied”, wozu das Merkmal im Einzelnen verwendet werden soll, wird im Einzelnen je nach Zuständigkeit durch BuVo oder Parteitag, jedoch nicht in diesem Antrag definiert. Frist verdoppelt auf 888 Tage, um Verifikationsprozess von Piraten mit Auslandsaufenthalt oder Bindung an die Wohnung zu vereinfachen.

Änderungsantrag:

Der Bundesvorstand möge einen kontinuierlichen, datensparsamen Prozess zur Verifizierung der Mitgliederdatensätze in der Bundesmitgliederdatenbank beschließen, die dafür notwendigen personellen und technischen Voraussetzungen schaffen und die erfolgreiche Umsetzung dieses Prozesses dauerhaft sicherstellen. Im Zuge dieses permanenten Verifizierungsprozesses werden die Datensätze in der Bundesmitgliederdatenbank regelmäßig (mindestens alle 888 Tage) auf die Zugehörigkeit zu jeweils einem satzungsgemäßen Mitglied überprüft. Bei Feststellung der Zugehörigkeit werden Datum und Ort der Feststellung, sowie der Name der feststellenden Person im entsprechenden Mitgliederdatensatz dokumentiert. Satzungsgemäßes Mitglied in der Piratenpartei Deutschland ist, wer durch Teilnahme an diesem Verifizierungsprozess nachgewiesen hat, dass er/sie:

  • eine natürliche Person ist
  • das 16. Lebensjahr vollendet hat
  • Deutsche/r im Sinne des Grundgesetzes oder Person mit Wohnsitz in Deutschland ist

Nach Ablauf einer Übergangsphase von 888 Tagen – für die alle Mitgliederdatensätze als vorläufig verifiziert markiert werden – gelten Mitgliederdatensätze, denen kein satzungsgemäßes Mitglied zugeordnet werden konnte, bis zu Ihrer Verifizierung als Datensätze nicht verifizierter Mitglieder. Der Bundesvorstand kann die Übergangsphase durch Beschluss verlängern, wenn wichtige Gründe eine solche Verlängerung erfordern. Die Verlängerung bedarf der Nennung dieser Gründe und einer Planung für die erfolgreiche Umsetzung des Prozesses, sowie der Nennung eines neuen Datums für das Ende der Übergangsphase. Nach Ablauf der Übergangsphase entspricht die Grundgesamtheit der verifizierten Mitglieder der Piratenpartei Deutschland der Menge der verifizierten Datensätze in der Bundesmitgliederverwaltung.

Konkurrierendes Meinungsbild zu beiden Anträgen wird eingeholt. Originalantrag: 5, Änderungsantrag: 7

  • Antrag wird nach lebhafter Debatte nach mehrheitlichem Meinungsbild vertagt.

Die Bundeskiste – Umsetzungskonzept zur Verifizierung der Mitgliederdatensätze

Beschlusstitel: Die Bundeskiste – Umsetzungskonzept zur Verifizierung der Mitgliederdatensätze
Beschlusstext:
Antragstext siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/078

  • Antrag wird demzufolge ebenfalls vertagt.

Beauftragung Strategische Kommunikation

Beschlusstitel: Beauftragung Strategische Kommunikation
Beschlusstext:
Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Deutschland schreibt folgende ehrenamtliche Tätigkeit für Einzelpersonen oder eine Gruppe aus:

„Beauftragter für strategische Kommunikation”

Der/die Beauftragte(-n) für strategische Kommunikation wird/werden folgende Aufgaben übernehmen.

  • Unterstützung des Bundesvorstandes bei der strategischen Entwicklung von Themen
  • Transformation übergeordneter Zielvorgaben des Bundesvorstandes in Kommunikationskonzepte
  • Identifizierung von Kommunikationsanlässen
  • Koordinierung von Kommunikationsmaßnahmen die über die reguläre Pressearbeit hinausgehen
  • Risikoanalyse
  • Krisenkommunikation in enger Abstimmung mit der SG Presse

Interessierte Piraten und Teams werden gebeten, bis zum 15.10.2012 ihre Bewerbung an bernd.schloemer@piratenpartei.de zu senden.

Diese Bewerbung soll enthalten:

  • Eine kurze Skizze eines strategischen Kommunikationskonzeptes
  • Eine Darstellung der fachlichen und persönlichen Qualifikation (Berufsausbildung und -Erfahrung)
  • Bernd Schlömer
  • Sebastian Nerz
  • Markus Barenhoff
  • Swanhild Goetze
  • Sven Schomacker
  • Johannes Ponader - Im Bereich von Markus/Bernd eigenständig entscheidbar.
  • Klaus Peukert
  • Matthias Schrade
  • Julia Schramm

TOP 4: Fragen an den Bundesvorstand

  • Gast: Frage nach TO des morgigen Sitzungsteils.
  • Bernd: Nicht-öffentlicher Teil wird nach der öffentlichen Sitzung und vermutlich auch Sonntag morgens fortgesetzt. Wenn es eine Tagesordnung gibt und bekannt ist, welche Teile öffentlich sind, wird dies über soziale Kanäle kommuniziert.
  • Bernd erhält einen Anruf von seiner Mutter
  • Keine weiteren ernsthaften Fragen aus dem Auditorium.

TOP 5: Verschiedenes

  • Klaus: Schade, dass der Antrag zur Bundeskiste kurz vor Schluss wegen diffuser Bedenken vertagt wurde, obwohl es wochen- und monatelang Gelegenheit gab in den Antragsprozess einzugreifen. Der Antrag hat die Unterstützung der “Verwaltungsvorstände”, es gibt ein mehrheitlich positive Meinungsbild dazu und trotzdem wird es mit diffussen Bedenken zerredet. Das ist unschön und schade.

  • Swanhild: Nachstes Wochende werden die Bundeskassenprüfer die Bundesfinanzen in Berlin prüfen.

*Johannes: Montag werden die ins Liquid eingebrachten Programm- und Satzungsänderungsanträge für Bochum eingefroren. Ich lade zu reger Beteiligung in den kommenden Phasen und damit verbunden zu intensiver Beschäftigung mit den vorgeschlagenen Anträgen im Vorfeld des Parteitags ein.

TOP 6: Einladung nächste Sitzung:

Die nächste öffentliche Vorstandssitzung findet am 10.10.2012 um 20:00 im Mumble statt.

Ende der Sitzung um 19:36 Uhr