Der Bundesvorstand sucht einen unabhängigen Spezialisten für die Analyse und Begutachtung der Bundes-IT-Infrastruktur.
Das Wachstum der Partei und das gestiegene Interesse von Bürgern, Presse und Piraten haben die bestehende Ressourcen an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Daher wollen wir die IT der Piratenpartei Deutschland nun für den Wahlkampf 2013 vorbereiten und auf eine solide Basis stellen.
Dafür ist eine Analyse der existierenden und bereits geplanten Infrastruktur hinsichtlich des Datenaufkommens und der Performance, besonders im Jahr 2013 zu erstellen, möglichst mit Empfehlungen an ein zukünftiges Konzept erforderlich.
Es soll ein Audit der IT-Infrastruktur durchgeführt werden. Dieses soll die aktuelle Konzeption und Implementation sowie die Erweiterungspläne überprüfen in Hinsicht auf das Bestreiten der Bundestagswahl 2013. Wenn nötig, sollen Empfehlungen und Vorschläge gegeben werden, wie das Konzept und die Implementation angepasst werden kann um die notwendige Performance zu erreichen ohne dabei die notwendige Redundanz der Dienste zu beeinträchtigen.
Das Audit soll prüfen, in welchen Bereichen eine Erweiterung der Hardware notwendig ist, oder die Anforderungen mit der bestehenden beziehungsweise eingeplanten Hardware erfüllt werden können. Wenn die bestehende Hardware für ausreichend gehalten wird, soll gemeinsam mit der BundesIT ein neues Konzept für die effiziente Nutzung der Hardware erarbeitet werden. Wenn die bestehende Hardware für nicht ausreichend befunden wird, soll das existierende Modernisierungskonzept der BundesIT geprüft werden. Dabei soll festgestellt werden, ob die geplanten Erweiterungen ausreichend konzipiert und angemessen geplant sind. Bei Mängeln soll gemeinsam mit der BundesIT das Konzept überarbeitet oder ein neues erstellt werden.
Das Audit umfasst folgende Bereiche:
Eine Auswertung der Nutzdaten/personenbezogener Daten erfolgt nicht oder nur, wenn nötig, unter Einbeziehung des Bundesdatenschutzbeauftragten der Piratenpartei Deutschland.
Bewerber sollten über weitreichende Kenntnisse von Systeminfrastruktur, Datenzugriffen, Linux-Systemen und Virtualisierung verfügen und derartige Konzepte schon erstellt haben. Ebenfalls sollten sie ähnliche Audits bereits durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen haben.
Für die Beauftragung ist es eventuell erforderlich, den Serverstandort Offenbach vor Ort zu prüfen, sowie mindestens ein Treffen mit den Administratoren der Bundes-IT oder deren Vertretern zu vereinbaren. Sollte ein Zugriff auf die Systeme notwendig sein, ist eine Verpflichtung im Sinne des Bundesdatenschutzgesetz auszufüllen.
Für diese Beauftragung werden die entstehenden Reisekosten auf Grundlage der Reisekostenordnung der Piratenpartei erstattet.
Folgende Informationen werden benötigt:
Bewerbungen sind bitte bis zum 15.August 2012 mit dem Betreff “[IT-Ausschreibung]” an Sven Schomacker sven.schomacker@piratenpartei.de zu senden.
Liebe Piraten und Piratensympathisanten,
am 14.06.2012 startete unsere Werbekampagne für die Aufrüstung unserer Bundes-IT, damit wir für den Bundestagswahlkampf 2013 und auch für die Zeit danach besser gerüstet sind. Viele haben an den Vorbereitungen mitgewirkt: Die Bundes-IT selber die viele Zahlen zusammenstellte und ihre Architektur veröffentlichte, das Webseiten-Team, die eine schöne Spendenseite bauten, die Presse mit einer PM und noch viele andere, die an Teilen mitwirkten.
Das Ergebnis war grandios!
Wir haben bis heute über 60.000 Euro von mehr als 700 Spendern erhalten und können damit jetzt in Ruhe unser Rechenzentrum neu aufstellen. Dafür wird ein unabhängiger Experte ein Audit über die jetzige Hard- und Software durchführen und ein zukunftsfähiges Konzept in Zusammenarbeit mit unseren IT-Verantwortlichen und den Experten der Bundes-IT ausarbeiten. Sobald dieses Konzept von allen Verantwortlichen genehmigt ist, werden wir die hierfür erforderliche Hardware ausschreiben und hoffen dann noch auf ein paar Sachspenden oder auch verminderte Einkaufspreisen um die restlichen 100.000 Euro vollzumachen.
Wir danken jedem einzelnen Spender, ob er nun 10 Euro oder 10.000 Euro spendete. Jeder einzelne hat uns geholfen, diese Aktion zu einem Erfolg zu machen.
Eure Bundesschatzmeisterin, euer Bundesgeneralsekretär und die Bundes-IT
Swanhild, Sven, Thorsten und Steffen
Hallo Piraten,
der Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland sucht KoordinatorInnen für die Bundestagswahl. Wir suchen Piraten (jeglichen Geschlechts), die für bestimmte Themenkomplexe als AnsprechpartnerIn zur Verfügung stehen, Fragen beantworten, Ausschreibungen machen und bearbeiten, etc. Wichtig ist in jedem Fall die enge Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Bundestagswahl, den jeweiligen Bundesvorständen, den Landesverbänden und den dort beteiligten Piraten. Die Aufgaben erstrecken sich primär auf das Sammeln und Zusammentragen von Informationen, die Vernetzung und das Beantworten von Fragen – niemand soll ein Thema alleine bearbeiten, aber zentrale Anlaufstellen machen es Helfern einfacher.
Die Bundestagswahl 2013 ist für die Piratenpartei von entscheidender Bedeutung – und sie wird nicht ganz einfach werden. Die Erwartungen sind hoch, die Chancen sind es auch. Ich weiß, Piraten können gut improvisieren und sind in letzter Minute kreativ – und gerade deshalb ist es wichtig, möglichst viel frühzeitig zu erledigen. Je mehr fertig ist, desto mehr Last-Minute-Ideen können umgesetzt werden!
Die Ausschreibung findet ihr im Portal des Bundesvorstandes. Bislang sind leider noch nicht genug Bewerbungen eingegangen und ich würde mich freuen, wenn sich noch Piraten finden würden
Bei Fragen stehe ich euch jederzeit gerne per E-Mail an sebastian.nerz@piratenpartei.de zur Verfügung.
Viele Grüße,
Sebastian Nerz
Aufzeichnung der Sitzung:
Download als OGGanwesend: Markus, Sven, Johannes, Swanhild, Julia, Matthias, Klaus abwesend: entschuldigt: Sebastian, Bernd kommt um 20:45 in die Sitzung Matthias bis ca. 21.00 Uhr Bernd bis 21.30 Uhr
Der Bundesvorstand ist beschlussfähig.
Die Tagesordnung ist genehmigt
Ergebnisprotokoll unter: https://buvo12.piratenpad.de/2012-06-06-protokoll
Das Protokoll der 3. Sitzung ist genehmigt.
http://wiki.piratenpartei.de/Finanzen/Vorlage_2012-06-06
Gast: Nachfrage zu Beauftragungen Internationale Zusammenarbeit/PPEU
Die nächste Sitzung findet am 4. Juli 2012 statt. Der Bundesvorstand wird hierfür herzlich eingeladen.
Ende der Sitzung um 22:09
Aufzeichnung der Sitzung:
Download als OGGDie Tagesordnung ist genehmigt
Das Protokoll der 2. Sitzung ist genehmigt.
Johannes: * Zwei Ankündigungen (Kalender, Teamunterstützung) Bernd: * Statement zu Engagement, Mobbing, Erschöpfung etc.
Das neue fünfköpfige Sprecherteam um Bundespressesprecherin Anita Möllering traf sich am Wochenende auf dem Piraten-Camp zur ersten konstituierenden Sitzung. Als neue Stellvertreter von Möllering wurden bereits am 20. Juni Gero Preuhs, Jörg Blumtritt, Martina Flasch und Andreas Bogk offiziell beauftragt.
»Ich freue mich, mit meinen vier neuen Kollegen so hochqualifizierte, engagierte und sympathische Menschen an Bord zu haben. Auf unserem ersten persönlichen Treffen konnten wir wesentliche Weichen für eine Optimierung der Pressearbeit stellen, um in den kommenden Wochen auch richtig durchzustarten«, kommentiert Anita Möllering, Bundespressesprecherin, die neue personelle Aufstellung.
Um die Pressearbeit der PIRATEN weiter zu professionalisieren, wurden für die neuen stellvertretenden Pressesprecher feste Verantwortlichkeitsbereiche geschaffen. So konzentriert sich Möllering zukünftig auf die strategische Pressearbeit und die Gesamtkoordination der Bundespresse. Weiterhin ist sie Hauptansprechpartner für Pressevertreter. Dabei wird sie unterstützt von Gero Preuhs, selbständiger Kommunikationsberater aus Berlin, und Jörg Blumtritt, selbständiger Berater in München. Gero Preuhs kümmert sich außerdem um die Vernetzung der Bundespressestelle mit den Länder- und Fraktionspressestellen. Jörg Blumtritt übernimmt die Betreuung der süddeutschen und ausländischen Medien, die Beziehungspflege zu Multiplikatoren außerhalb der Presse sowie den Bereich Schulungen. Martina Flasch, Mitglied des hessischen Landesverbands und Gründungsmitglied der Servicegruppe Presse, kümmert sich in Zukunft um die Erstellung von Pressemitteilungen sowie die Betreuung und Steuerung der Servicegruppe Presse. Die IT-Infrastruktur der Pressestelle sowie die Organisation von presserelevanten Veranstaltungen fällt zukünftig in den Verantwortungsbereich von Andreas Bogk, der hauptberuflich als Sicherheitsberater für IT-Systeme in Berlin arbeitet.
»Auf diese Weise personell gestärkt können wir beruhigt in den Bundestagswahlkampf starten«, freut sich Markus Barenhoff, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland und im Bundesvorstand verantwortlich für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Team der Pressesprecher der Piratenpartei ist über presse@piratenpartei.de zu erreichen, natürlich aber auch per Twitter:
Im “LiquidFeedback-Blog” des Bundesverbandes gibt es drei neue und wichtige Informationen, auf die ich an dieser Stelle hinweisen möchte:
Anträge für Bochum!
Der Bundesparteitag in Bochum steht vor der Tür und wir haben eine ganze Menge Arbeit vor uns um ein gutes Wahlprogramm zu schreiben. Wichtig dafür ist, dass ihr gute inhaltliche Anträge erarbeitet und einreicht. Wie? Die Antragskommission hat im Wiki ein Portal, wo alle wichtigen Informationen übersichtlich dargestellt sind. Dort findest du einen Leitfaden, wie du einen Antrag stellst und welche Anträge bisher auf den letzten Parteitagen eingereicht bzw. beschlossen wurden. Außerdem findest du dort unser Grundsatzprogramm, die Landesprogramme und die Wahlprogramme. Auch die Anträge, die schon Teil des Wahlprogrammes sind, kannst du hier finden. Im Wesentlichen handelt es sich also um ein schwarzes Brett, dass dir dabei helfen soll gute Anträge für Bochum zu erarbeiten. Wichtig: Wir benötigen noch Wiki-Gärtner, die unsere Antragsübersicht befüllen. Die Anleitung dafür findest du hier: http://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Antrags%C3%BCbersicht/Howto#Bundesparteitag_2012.1_.28Neum.C3.BCnster.29
Außerdem würden wir uns freuen, wenn sich jemand findet, der über alle bisher eingereichten Anträge zu möglichst allen Bundesparteitagen ein paar Zahlen und Fakten zusammensuchen und visualisieren könnten. Also solche Sachen wie Anzahl der Antragssteller, Anträge pro Antragssteller, wie oft wird der selbe Antrag hintereinander eingereicht wird, Länge der Anträge, Art der Anträge etc. pp.
Welche Schritte du gehen solltest für einen guten Antrag findest du hier: http://wiki.piratenpartei.de/Antrag:HowTo Wir haben eine Checkliste und einen Leitfaden erarbeitet, der dir helfen kann aus deiner Idee einen Antrag zu entwickeln.
Über die Rolle von LiquidFeedback wird ja immer wieder diskutiert. Abseitig der Probleme sollten wir aber das Ziel haben, LiquidFeedback sinnvoll einzubeziehen. Anträge, die durch das Liquid gehen sind in der Regel bessere Anträge. Nicht nur haben meist schon viele Menschen den Antrag begleitet und an ihm gearbeitet, auch die an die Debatte anschließende Abstimmung ist ein gutes Stimmungbild für den Bundesparteitag. Anträge, die mit deutlicher Mehrheit im LQFB angenommen werden, haben sehr viel bessere Chancen auf Erfolg beim Parteitag. Spätestens am 10. August sollte dein Antrag ins LQFB, damit er rechtzeitig fertig und abgestimmt ist. Falls du keinen eigenen Account hast, kannst du dich an Florian (fardizzle@gmx.de) und Till (Till.Neuhaus@gmail.com) wenden, die deine Anträge für dich einstellen.
Welche Anträge schon mit welchem Ergebnis durchs LQFB gegangen sind, kannst du hier sehen: http://liquid-services.de/
Wir haben uns außerdem dafür entschieden das offizielle Antragsportal für das Einreichen von Anträgen erst am 1. Oktober 2012 zu öffnen. Warum? Anträge sollten in einer breiten Debatte diskutiert werden, bevor sie eingereicht werden. Anträge Monate vor dem Parteitag einreichen und sich dann nicht mehr dafür interessieren ist doof. Und jetzt auch nicht mehr möglich.
Auch wird der Bundesvorstand Konferenzen ausschreiben, auf denen potentielle Anträge besprochen werden können. (Ausschreibung heißt in dem Fall: Ihr macht uns Vorschläge, wie eure Konferenz aussehen soll, nennt uns den Betrag, den ihr braucht und wir versuchen das dann aufzutreiben! Die Konferenzen können regional, aber auch thematisch orientiert sein) Bis dahin könnt ihr die Anträge ins LQFB stellen (lassen) oder den Antragssammler benutzen. Auch die Antragsfabrik ist noch eine Option, wo bereits viele Anträge sind. Denkt aber daran, dass dies unverbindliche Plattformen sind. Wenn ihr den Antrag auf dem Bundesparteitag stellen wollt, dann müsst ihr das vom 1.- 26.10.2012, 23:59 hier tun: http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2012.2/Antragsportal Noch Fragen? Dann meld dich bei @anthraxpiraten oder der Antragskommission.
Und es gilt: Bevor wir Mandate verteilen, bitte lasst uns Programm machen!
Am Mittwoch letzter Woche war ich bei einer Podiumsdiskussion “Commerzbank im Dialog”. Moderiert wurde die Debatte durch Hans-Peter Hagemes (Journalist). Diskutiert habe ich mit Frau Cornelia Rogall-Grothe (Staatssekretärin im BMI, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik), Herrn Richlard Lips (Commerzbank, Leiter der Konzernkommunikation) und Dr. Gunnard Bender (Director Pulic Policy Facebook).
Für die Einladung an dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank, es war ein durchaus interessantes Format und ich würde mich freuen, der Veranstaltung in Zukunft auch als Gast lauschen zu können!
Das Thema der Debatte “Revolution per Mausklick – Wie verändert das Netz unsere Gesellschaft?” versprach durchaus kontroverse Meinungen, die sich dann auch in der Diskussion zeigten. Während wir uns alle einig waren, dass das Netz eine tiefgreifende Veränderung mit sich bringen wird, gab es Uneinigkeit über bspw. die Vor- und Nachteile von Schwarmintelligenz bzw Crowd Sourcing und die Grenzen der Beteiligungsmöglichkeiten.
Frau Rogall-Grothe war bspw. der Ansicht, dass die Bundesregierung bereits jetzt sehr viel für Transparenz und Partizipation mache und brachte als Belege dafür die Open Data und eGovernment-Anstrenungen der Bundesregierung. Nun, eine offene Verwaltung ist lobenswert und ein Ziel, dass ich aus vollem Herzen unterstütze – für politische Partizipation braucht es aber mehr. Dr. Bender und Herr Lips sahen als eine der wesentlichen Errungenschaften der Piratenpartei dann auch, dass wir die Debatte über Prozess-Partizipation aufgeworfen haben.
Insgesamt war es eine durchaus interessante Debatte und ich würde mit jedem der Teilnehmer gerne einmal mit viel Zeit reden. Einiges des positiven wie negativen Feedbacks war sehr interessant und machte mich nachdenklich. Das Netz und Partizipation als Kaizen-Prozess? Spannend! Andererseits wurde aber auch gezeigt, dass wir unsere Arbeitsweisen unbedingt besser erklären müssen. So gab es bspw. Missverständnisse zu unseren Arbeitsweisen und zu iterativen Verbesserungen im Schwarm.
In der offenen Zuschauerrunde wurden leider primär Fragen an Dr. Bender gestellt, aber die neue Facebook-Dependanz in Deutschland war natürlich auch spannend. Nur ein Einwand der CDU-MdB Mechthild Heil störte mich etwas. Die Dame hat sich offensichtlich absolut nicht mit der Piratenpartei, dem Netz, Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, Crowd Sourcing oder meiner Person beschäftigt, fand es aber andererseits sinnvoll, mir vorzuwerfen “sie haben offensichtlich noch nie in Ihrem Leben kreativ gearbeitet”. Als Programmierer fand in den Vorwurf von einer Architektin etwas unpassend. Aber sei es drum, auch MdBs der CDU dürfen trollen. Störender fand ich die Meinung der Abgeordneten, dass jedwede Debatte über einen Vorschlag diesen notwendigerweise verschlechtere. Nun liebe Frau Heil, ich darf sie beruhigen: Niemand zwingt Sie, das Feedback aus einer Diskussion 1:1 aufzugreifen. Aber ich kann ihnen versichern, dass parlamentarische Beratungen ihre Daseinsberechtigungen haben. Diese für eine breitere Beteiligung zu öffnen, würde dem Prozess nicht schaden.